Deutschland und Brasilien trainieren am Eisenbrand.

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2007 feierte die deutsche Frauen-Nationalmannschaft nach einem 2:0 im Finale gegen Brasilien in Shanghai den WM-Titel.

2007 feierte die deutsche Frauen-Nationalmannschaft nach einem 2:0 im Finale gegen Brasilien in Shanghai den WM-Titel.

dpa

2007 feierte die deutsche Frauen-Nationalmannschaft nach einem 2:0 im Finale gegen Brasilien in Shanghai den WM-Titel.

Büderich. Beim Winterwelt-Talk mit Ex-Nationalspielerin Sandra Minnert ließ Thomas Feldges, 2.Vorsitzender des FC Büderich, die Katze aus dem Sack: Auch Meerbusch wird sich aller Voraussicht nach ein wenig im Glanz der Frauenfußball-WM im kommenden Jahr sonnen können.

Wenn Brasilien das erste Gruppenspiel gegen Australien bestreitet (29. Juni) und eine Woche später Deutschland auf Frankreich trifft (5.Juli), dann werden die beiden Gegner des letzten WM-Endspiels 2007 wohl im Vorfeld jeweils im Büdericher Stadion am Eisenbrand trainieren. Grund: "Diese Begegnungen finden wie auch das erste Halbfinale am 13.Juli in Mönchengladbach statt. Da die Mannschaften dann aber in Düsseldorf Hotels beziehen, kam Büderich als Trainingsstätte ins Spiel", erklärt Feldges.

Hintergrund: Der FC Büderich hatte im August bereits zum zweiten Mal erfolgreich ein Länderspiel einer deutschen Junioren-Nationalmannschaft am Eisenbrand durchgeführt. "Das ist dann jetzt wohl so eine Art Belohnung für die gute Organisation", glaubt Feldges.

In trockenen Tüchern ist die Sache zwar noch nicht, "es müssen aber nur noch Details vor der Vertragsunterzeichnung abgestimmt werden", sagt Stadtsprecher Michael Gorgs. Er freut sich besonders darüber, "dass mit Deutschland und Brasilien die weltbesten Teams zu uns kommen werden". Vertragspartner wären die Stadt Meerbusch als Eigentümer der Sportanlage am Eisenbrand und das Organisationskomitee (OK) der Weltmeisterschaft in Vertretung der FIFA.

Trainingsplatz ist immer für jeweils eine Woche geblockt

Wie oft etwa die Deutschen tatsächlich in Büderich trainieren werden, steht nicht fest, da sie ihre Gruppenspiele zuvor in Berlin (gegen Kanada) und Frankfurt (gegen Nigeria) bestreiten. "Geblockt ist der Platz immer für jeweils eine Woche", erzählt Feldges. Ob Fans dann den Spielerinnen beim Training zusehen dürfen, ist ebenfalls unklar. Feldges: "Das ist wie bei den Männern. Es gibt öffentliche Trainingseinheiten und solche, die hinter verschlossenen Türen stattfinden."

Dass sich auch die Japaner, die als potenzieller Kandidat für das erste Halbfinalspiel am 13.Juli gelten, bereits in Büderich umgesehen haben, spricht jedenfalls dafür, dass die Entscheidung "pro Meerbusch" beim OK schon gefallen ist.

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