Zum Auftakt der Aufstiegsrunde gastieren die Neusser am Sonntag bei den Essener Moskitos.

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Die NEV-Spieler versammeln sich um ihren neuen Torhüter Carsten Solbach.

Die NEV-Spieler versammeln sich um ihren neuen Torhüter Carsten Solbach.

Franke

Die NEV-Spieler versammeln sich um ihren neuen Torhüter Carsten Solbach.

Neuss. Das war schon ein logistisches Meisterstück, was die Organisatoren der Oberliga-Aufstiegsrunde zwischen Weihnachten und Neujahr zu leisten hatten. Innerhalb weniger Tage musste ein Spielplan für die zehn Teams aus drei Ligen der bei Null neu beginnenden Runde auf die Beine gestellt werden.

Zwar gab es einen Rahmenplan, da aber die einzelnen Platzierungen in NRW, Hessen und Baden-Württemberg erst am zurückliegenden Sonntag feststanden, musste viel improvisiert und telefoniert werden.

Der Neusser EV muss am ersten Spieltag der Aufstiegsrunde bei den Essener Moskitos (Sonntag, 18.30 Uhr, Eissporthalle am Westbahnhof) antreten. Dreimal haben beide Teams bereits in dieser Saison die Schläger gekreuzt, und dreimal hat der NEV jeweils knapp verloren.

Beim letzten Gastspiel vor drei Wochen in Essen führte der NEV nach zehn Minuten bereits mit 4:2, verlor dann aber nach katastrophalen Torwart- und Abwehrfehlern letztlich mit 7:9. Die Essener hatten sich im Verlauf der Regionalliga bereits verstärkt, unter anderem mit dem ursprünglich vom NEV verpflichteten André Grein. Über dessen plötzlichen Abgang nach Essen hatte es in Neuss heftige Diskussionen gegeben.

Die Neuzugänge, die beim NEV im Gespräch sind, werden am Sonntag noch nicht mitspielen können, selbst wenn die ausstehenden Freigaben der abgebenden Vereine vorliegen sollten. Die Geschäftsstelle beim Landes- Eissportverband in Köln hat bis zum 6. Januar Weihnachtsferien und ist geschlossen. Pässe werden erst danach auf die neuen Vereine umgeschrieben.

Beim NEV ist man dennoch optimistisch, in Essen ein gutes Spiel liefern zu können. "Wir geben richtig Vollgas", verspricht NEV-Manager Rolf von der Heiden, "alle Spieler sind fit".

Als Neuzugänge im Gespräch sind einige namhafte Spieler, die aber bisher keine Freigabe von ihrem bisherigen Verein bekommen haben, der auf Erfüllung der Verträge pocht. Da in einem Fall der Vertrag zum 31. Dezember ausgelaufen war, hatte der NEV große Hoffnung, zumindest diesen einen Stürmer bereits in Essen aufbieten zu können.

In einem weiteren Fall könnte es deutlich länger dauern, da hier die Institutionen des Landes-Eislauf-Verbandes über die Freigabe befinden müssten. Die Wechselfrist läuft am 15. Januar aus.

Mit der Verpflichtung des 26-jährigen Torhüters Carsten Solbach (im Vorjahr beim EHC Dortmund, davor in Herne) hofft man beim NEV, eine Schwachstelle im Team behoben zu haben. Ob der aus Köln zu Saisonbeginn gekommene 20-jährige Torhüter Marco Ohmann nun zur Disposition steht, wollte Werner Link nicht kommentieren.

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