NEV bleibt in der Erfolgsspur. In Stuttgart gelingt Team von Trainer Andrej Fuchs ein 4:0-Sieg.

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Die Neusser Spieler sprechen vor dem Spiel in Stuttgart ihrem Keeper Andreas Schrills Mut zu.

Die Neusser Spieler sprechen vor dem Spiel in Stuttgart ihrem Keeper Andreas Schrills Mut zu.

Franke

Die Neusser Spieler sprechen vor dem Spiel in Stuttgart ihrem Keeper Andreas Schrills Mut zu.

Neuss. Der Neusser EV bleibt nach fünf Spieltagen in der Oberliga-Aufstiegsrunde weiter auf Play-Off-Kurs. Mit dem überzeugenden 4:0-Sieg (1:0, 2:0, 1:0) in Stuttgart am Sonntagabend festigte der NEV hinter dem ESV Hügelsheim (15 Punkte) und der DEG II (15) mit elf Zählern den dritten Rang.

Nach der Schlusssirene durfte sich ein Neusser ganz besonders freuen: Keeper Andreas Schrills. Der Industriekaufmann schaffte nämlich seinen ersten "Shut-out" in der seit Anfang Januar laufenden "Low-cost-Oberliga", nachdem er schon in der Regionalliga im Oktober in Herne einmal "zu Null" spielte.

Dabei hätte wohl viele Fans das große Zittern an den heimischen Internet-Tickern erfasst, wenn sie mitbekommen hätten, dass Stammtorhüter Carsten Solbach wegen Krankheit ausgefallen war, und ausgerechnet der oftmals zu Unrecht kritisierte 36-Jährige in Stuttgart in das Neusser Gehäuse musste.

Lediglich das Dutzend mitgereister NEV-Fans unter den nur 100 zahlenden Zuschauern in Stuttgart wusste um die Erkrankung von Solbach. Im WZ-Ticker ließ Informant Marc Tannebaum erst nach dem Ende des Spiel die Katze aus dem Sack. Und so erhielten viele Fans die späte Gelegenheit, ihre Vorbehalte gegenüber Andreas Schrills zu revidieren.

Rob Campbell trifft in Stuttgart doppelt

Im Vorjahr waren die Neusser - damals vor fast 400 Zuschauern - in Stuttgart noch mit 4:10 abgefertigt worden. Viermal trafen sie auch am Sonntagabend wieder, allein zweimal durch Rob Campbell (davon einmal in Unterzahl zum 1:0). Die weiteren Treffer erzielten Kai Oltmanns und Max Lingemann.

Die wegen einer Autopanne kurzfristig eingesprungenen Ersatzschiedsrichter aus dem Stuttgarter Raum schickten die NEV-Spieler für 16 Minuten auf die Sünderbank, waren bei den Stuttgartern jedoch deutlich gnädiger (nur sechs Minuten).

Das Programm für die nächsten Spiele hat es ins sich: Am Freitag gastiert der NEV beim Baden-Württemberg-Meister und derzeitigen Tabellenführer Hügelsheim, am kommenden Sonntag gibt es dann endlich mal wieder ein Heimspiel im Südpark (20 Uhr) gegen Dinslaken, ehe dann am 30. Januar das Derby im Südpark gegen die Düsseldorfer EG II ansteht.

Das sind alles Spiele, in denen der NEV zeigen kann, ob er in diesem Jahr tatsächlich wieder wie vor zwei Jahren die Aufstiegs-Play-Offs der besten vier Teams ab dem 15. März erreichen kann. Das Team von Andrej Fuchs scheint jedenfalls auf einem sehr guten Weg zu sein.

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