Neusser EV demütigt den RSC Darmstadt mit 13:0. Ziel bleibt ein Platz unter den Top vier.

Die Scheibe zappelt im Netz des Darmstädter Tores, Evgenij Kozhevnikov (li.) hat sie dahin befördert.
Die Scheibe zappelt im Netz des Darmstädter Tores, Evgenij Kozhevnikov (li.) hat sie dahin befördert.

Die Scheibe zappelt im Netz des Darmstädter Tores, Evgenij Kozhevnikov (li.) hat sie dahin befördert.

Franke

Die Scheibe zappelt im Netz des Darmstädter Tores, Evgenij Kozhevnikov (li.) hat sie dahin befördert.

Neuss. Der 13:0-Sieg gegen den Hessenmeister RSC Darmstadt (6:0, 2:0, 5:0) am späten Sonntagabend brachte den Neusser EV in der Tabelle weit nach vorn. Auch wenn der NEV gegen die Hessen zwischenzeitlich die Zügel etwas schleifen ließ und nach dem Kräfte raubenden Spiel beim Westdeutschen Meister in Dortmund (2:0-Erfolg) besonders im zweiten Drittel deutlich abbaute, bot das Team von Trainer Andrej Fuchs alles in allem doch eine beeindruckende Vorstellung, die völlig neues Selbstbewusstsein offenbarte.

In der Abwehr wird nun viel besser abgeräumt, man zeigt mehr Laufbereitschaft und kann sich offenbar auch besser konzentrieren als noch im Dezember. Der neue Torhüter Carsten Solbach gibt der Abwehr größeren Halt, und von Neuzugang Max Lingemann geht im Sturm zusätzliche Gefahr aus.

Nach zehn Minuten hatte der NEV die armen Hessen bereits mit 5:0 überrannt. Die Treffer erzielten Evgenij Kozhevnikov (2), Holger Schrills, James Dreseler und Udo Schafranski. Darmstadts Torhüter Ilja Doroschenko verletzte sich beim fünften Treffer (Leistenzerrung) und musste Dennis Jakobi Platz machen, der im Verlauf des Spiels dann noch acht weitere Treffer kassierte.

Nach dem frühen 5:0 wollte der NEV für die nur 188 zahlenden Zuschauer zaubern und die Scheibe bis ins Tor tragen. Das gelang bis zum Drittelende allerdings nur ein einziges Mal durch Holger Schrills.

Im Mittelabschnitt hielten die Darmstädter zeitweilig ordentlich mit und sorgten auch für Gefahr vor dem von Carsten Solbach gut gehüteten Tor, schafften aber keinen Treffer. Der NEV kam durch James Dreseler und Daniel Hatterscheid zu zwei weiteren Toren.

Zu Beginn des Schlussdrittels gab der NEV dann wieder Gas und traf sogar zweimal in Unterzahl (Hatterscheid und Lingemann), nachdem Kozhevnikov und Daniel Pering schon zuvor getroffen hatten. Den Schlusspunkt setzte Max Lingemann mit einem sehenswerten Tor.

"Wir sind sehr stark, aber das wussten wir ja vorher. Unser Ziel bleibt ein Platz unter den besten vier Mannschaften", formuliert Coach Fuchs das Ziel.

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