Veränderte Vorzeichen beim Spitzenspiel zwischen dem Neusser EV und der DEG II.

Auch gegen die DEGII will der Neusser EV (hier Joe Cappelano) weiter auf Torejagd gehen.
Auch gegen die DEGII will der Neusser EV (hier Joe Cappelano) weiter auf Torejagd gehen.

Auch gegen die DEGII will der Neusser EV (hier Joe Cappelano) weiter auf Torejagd gehen.

Franke

Auch gegen die DEGII will der Neusser EV (hier Joe Cappelano) weiter auf Torejagd gehen.

Neuss. Schon dreimal waren in dieser Saison der Neusser Eishockey Verein und das junge Team der DEG II aufeinander getroffen. Dreimal gewannen die Düsseldorfer, beim letzten Gastspiel nach einer 4:2-Führung der Neusser noch mit 6:4.

Aber am Freitagabend (20 Uhr, Südparkhalle) sind die Vorzeichen ganz anders. Der NEV liegt als Tabellen-Dritter der Oberliga-Aufstiegsrunde nach sieben Spielen nur einen Zähler hinter den ganz vorn stehenden Düsseldorfern, und möchte diese von der Spitze stürzen.

Trainingsvorsprung der Düsseldorfer ist nun aufgebraucht

"Wir haben uns doch sehr gewundert, dass der Zugang von zwei Spielern wie Torhüter Carsten Solbach und Stürmer Max Lingemann den Neussern einen solchen Schub gegeben hat", meinte DEG-II-Manager Peter Mörsch.

Die jungen Düsseldorfer, die im vergangenen Sommer eine professionelle Vorbereitung hatten, lebten lange von diesem Trainingsvorsprung. Der ist nun aufgebraucht. Und der NEV hat neues Selbstbewusstsein, was die Super-Erfolge beim Westmeister Dortmund (2:0) und beim Baden-Württemberg-Meister Hügelsheim (7:1) zeigten.

Spitzenspiel verdient auch einen Spitzenzuspruch der Zuschauer

Zu wünschen ist den NEV-Verantwortlichen um Manager Rolf von der Heyden und dem Vorsitzenden Werner Link, dass das "Produkt Eishockey" in Neuss wieder einen größeren Stellenwert bekommt. Am Freitagabend sollten doch wieder 400 zahlende Zuschauer (wie beim letzten Gastspiel der DEG Zweitvertretung) den Weg in den Südpark finden.

Sonntag erneutes NEV-Heimspiel gegen Stuttgart im Südpark

Am Sonntag hat der Neusser EV ein weiteres Heimspiel im Südpark (20 Uhr) gegen die in diesem Jahr sehr schlecht in die Aufstiegsrunde gestarteten Stuttgarter. Der NEV hatte sein Auswärtsspiel vor drei Wochen dort deutlich mit 4:0 gewonnen und geht als Favorit in die Partie.

Beim NEV ist der 21-jährige Torhüter Marco Ohmann nicht mehr dabei. Er zog die Konsequenzen daraus, dass ihm die beiden 36-jährigen Andreas Schrills und Carsten Solbach vorgezogen wurden. Er konnte beim NEV nicht Spielpraxis bekommen, um mehr Sicherheit auszustrahlen.

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