WZ und ElectronicPartner zeichnen Schulen für Projekte und Konzepte mit Nachhaltigkeitsfaktor aus.

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Therese Kaluza begleitete das Flötenspiel der Grimm-Schüler.

Therese Kaluza begleitete das Flötenspiel der Grimm-Schüler.

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Therese Kaluza begleitete das Flötenspiel der Grimm-Schüler.

Rhein-Kreis Neuss. Der Tag fängt für einige Schüler nicht an wie jeder andere: Neun Schulen aus dem Rhein-Kreis Neuss gewinnen den mit insgesamt 7500 Euro dotierten Schulpreis, den die WZ zusammen mit ElectronicPartner zum dritten Mal ausgeschrieben hat.

Schüler, Lehrer und Projektbeteiligte sitzen dicht gedrängt im Konferenzsaal der Schule am Nordpark an der Frankenstraße. Die bewährt sich bestens als Gastgeber. Große Augen, die Aufregung ist zu spüren, ein paar Mädchen flüstern. Die Schulband „Gib Gas“ legt sich ins Zeug.

Ob Schulgarten-AG, Lernbegleiter oder Roboterprogramm, ob Neuheit oder Etabliertes: Auf die Nachhaltigkeit kommt es an. Auf engagierte Schulkonzepte, die das Funktionieren der Schulgemeinschaft leichter machen. Auf Initiativen, die Kinder und Jugendliche im Schulalltag besonders motivieren.

Resonanz auf den Schulpreis war noch nie so groß

Der Jury ist die Entscheidung in diesem Jahr besonders schwer gefallen – noch nie war die Resonanz auf den Schulpreis so groß. WZ-Chefredakteur Martin Vogler, EP-Personalleiterin Helga Falk-Zarse und VfL-Coach Friedhelm Funkel übergeben die Preise in den Kategorien Grundschulen, weiterführende Schulen und Förderschulen. Der gebürtige Neusser und Bochumer Fußballlehrer hat vor allem zur Freude der Schüler die Schirmherrschaft übernommen.

Vor der Verleihung entlockt Chefredakteur Martin Vogler dem Schirmherrn einige Anmerkungen zu seiner Schulzeit an der Burgunderschule, zu Bundesliga-Betrieb und Schützenfest, das für Funkel jedes Jahr „gesetzt“ ist.

Auf die Frage, ob er denn ein guter Schüler war, wird der sympathische Fußballcoach ein wenig schmallippig: „Das will ich hier lieber nicht verraten“, sagt er und grinst. Mit seinem Rekord von 1080 Bundesliga-Spielen als Spieler und Trainer hat Funkel aber bewiesen, dass Fußball mehr mit Strategie als mit Mathematik zu tun hat.

In Erinnerung an glanzvolle Zeiten unter Meistertrainer Hennes Weisweiler („Als Jugendlicher fuhr ich immer mit dem Bus zum Bökelberg“) verrät Funkel, dass sein Herz auch noch für Borussia Mönchengladbach schlägt – was wiederum viele Fans in der Schule freut, die sich später mit Autogrammen eindecken.

Helga Falk-Zarse zeichnet schließlich die Gewinner bei den weiterführenden Schulen aus. Der erste Preis wird an die Grevenbroicher Hans-Sachs-Schule vergeben. Die Hauptschule kooperiert eng mit Ehrenamtlern. Dafür gibt’s 1250 Euro. Friedhelm Funkel und Martin Vogler übergeben die Auszeichnungen an die Grundschüler. Hier belegt die Neusser Geschwister-Scholl-Schule den ersten Platz.

Landrat Hans-Jürgen Petrauschke würdigt die Gewinner der Förderschulen. Der Gastgeber überzeugt mit dem 13 Monate alten Schulhund Louka, der für ein besseres Lernklima sorgt. „Der ist aber nicht in der U3-Betreuung?“, scherzt der Landrat.

Auch im nächsten Jahr soll der Schulpreis im Kreis wieder verliehen werden.

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