Schmuck und Bargeld werden am häufigsten gestohlen. Oft sind auch Handys oder andere, unauffällig transportierbare Gegenstände, Diebesgut.

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Eingebrochen wird das ganze Jahr über. Im Winter aber nehmen Einbrüche mit Beginn der Dunkelheit zu, bevorzugt an Hausrückseiten.

Eingebrochen wird das ganze Jahr über. Im Winter aber nehmen Einbrüche mit Beginn der Dunkelheit zu, bevorzugt an Hausrückseiten.

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Eingebrochen wird das ganze Jahr über. Im Winter aber nehmen Einbrüche mit Beginn der Dunkelheit zu, bevorzugt an Hausrückseiten.

Rhein-Kreis Neuss. Momentan setzt die Dunkelheit mit jedem Tag etwas eher ein. Das bietet Einbrechern schon in den frühen Abendstunden mehr Schutz. Besonders vor Weihnachten spekulieren die Täter auf zusätzliche Beute. "Geschenke könnten da sein, oder eben mehr Geld", erläutert Polizeisprecher Bernd Schmutzler. Auch seien die Anwohner abends noch Einkaufen oder vielleicht beruflich unterwegs.

Bei Verdacht sollten sich Zeugen umgehend melden

2008 verzeichnete die Polizei 852 Einbruchsdelikte im Rhein-Kreis Neuss, 2009 waren es 1052. Bei 380 davon blieb es beim Versuch. Denn sollten Einbrecher Schwierigkeiten bekommen und länger als gedacht benötigen, geben sie oft auf. "Das liegt auch an der Sicherheitstechnik", sagt Schmutzler. In beiden Jahren konnten ungefähr 13 Prozent der Taten aufgeklärt werden. Zeugen können ihren Teil dazu beitragen. "Sie sollen sich immer sofort bei uns unter 110 melden", sagt Schmutzler.

Schmuck und Bargeld werden am häufigsten gestohlen. Oft sind auch Handys oder andere, unauffällig transportierbare Gegenstände, Diebesgut. Doch auch größere Wertsachen wie Fernseher würden oft entwendet. Wo am häufigsten zugeschlagen wird, hängt davon ab, wie schnell die Täter es schaffen können einzudringen und wie unbeobachtet sie dabei sind, so der Polizeisprecher.

Ertappt man einen Einbrecher, fliehe der in der Regel, meint Schmutzler. Oft seien Fluchtwege schon vorbereitet. Bei einem Aufeinandertreffen empfiehlt die Polizei, kein Risiko einzugehen.

Die Nachfrage zur Fachberatung im Rhein-Kreis Neuss ist im vergangenen Winter extrem hoch gewesen. Das Präventionsangebot der Polizei umfasst Infotage mit Vorträgen und Demonstrationen, persönliche Beratung und auch Analysen vor Ort, wie einbruchsicher die eigenen vier Wände sind.

Am 13.November und am 11. Dezember gibt es von 11 bis 13 Uhr weitere Informations- und Beratungstage in der Beratungsstelle an der Jülicher Landstraße 178 in Neuss.

Vorträge und Demonstrationen zur Vorbeugung von Einbrüchen, die zeigen, wie sich Einbrecher Zutritt verschaffen können und wie man sich dagegen schützt. Interessierte sollen pünktlich zur vollen Stunde kommen.

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