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Kamerabilder zeigen den Mann, der für die Schmierereien verantwortlich sein könnte. Bei den zu erkennenden Zeitdaten muss wegen der Sommerzeit eine Stunde abgezogen werden.

Kamerabilder zeigen den Mann, der für die Schmierereien verantwortlich sein könnte. Bei den zu erkennenden Zeitdaten muss wegen der Sommerzeit eine Stunde abgezogen werden.

Bei den zu erkennenden Zeitdaten muss wegen der Sommerzeit eine Stunde abgezogen werden.

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Kamerabilder zeigen den Mann, der für die Schmierereien verantwortlich sein könnte. Bei den zu erkennenden Zeitdaten muss wegen der Sommerzeit eine Stunde abgezogen werden.

Dormagen. Nach den Nazi-Schmierereien an einem Moschee-Rohbau an der Rosellener Straße fahndet die Polizei mit Aufnahmen aus einer Überwachungskamera nach dem Täter. Das Gesicht der Gestalt ist allerdings nicht erkennbar.

Der Täter hatte die Moschee am 21. Dezember an 40 bis 50 Stellen mit Hakenkreuzen und Nazi-Parolen besprüht. Nach Kameraauswertungen steht nun fest, dass der Täter das Moscheegelände gegen 04.50 Uhr betreten hatte und es um 05.26 Uhr wieder verließ.

Die Staatsanwaltschaft hat 1500 Euro Belohnung für Hinweise ausgelobt, die zu seiner Ergreifung führen. Dies gilt auch für Personen, die sich zur Tatzeit an der Aral-Tankstelle in der Nähe aufgehalten und Beobachtungen gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizei in Neuss unter Telefon 02131/3000 entgegen. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung.

Nach dem Auftauchen fremdenfeindlicher Schmierereien an Schulen in Dormagen sehen die Ermittler derzeit keinen Zusammenhang. Es könne sich aber um Nachahmungstäter handeln. Für Hinweise auf die fremdenfeindlichen Parolen an drei Schulen und Privathäusern wurden 1000 Euro Belohnung ausgesetzt.

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