Zollfeste: Die Sanierungsarbeiten an der Mühle haben begonnen. Das Denkmal kann zurzeit nicht besichtigt werden.

Die Mühle sieht fast aus wie ein Christo-Kunstwerk: Sie präsentiert sich zurzeit unter Planen verpackt.
Die Mühle sieht fast aus wie ein Christo-Kunstwerk: Sie präsentiert sich zurzeit unter Planen verpackt.

Die Mühle sieht fast aus wie ein Christo-Kunstwerk: Sie präsentiert sich zurzeit unter Planen verpackt.

Die Mühle sieht fast aus wie ein Christo-Kunstwerk: Sie präsentiert sich zurzeit unter Planen verpackt.

Dormagen. Seit einigen Tagen sieht die Zonser Mühle fast wie ein Kunstobjekt von Christo aus: Von oben bis unten ist das Wahrzeichen eingepackt. Die Gerüste machen aber deutlich und auch sichtbar, dass endlich die lang ersehnten Sanierungsarbeiten an einem der wichtigsten Baudenkmäler der alten Zollfeste Zons begonnen haben.

Nach Angaben des städtischen Denkmalschutzbeauftragten Jürgen Waldeck wird zunächst das Außenmauerwerk der historischen Mühle durch eine Fachfirma saniert. Anschließend wird die Holzkonstruktion, die äußere Mühlentechnik und die Holzgalerie wieder instand gesetzt.

Stadt und Land teilen sich die Kosten von 220 000 Euro

Die Bauleitung über die Restauration liegt in den Händen des städtischen Eigenbetriebes. Für die Zeit der Sanierungsarbeiten werden die drehbaren Flügel der Mühle außer Betrieb genommen. Aus Sicherheitsgründen entfällt dann die Möglichkeit, die Mühle innen zu besichtigen.

Finanziert wird die Grundüberholung des Denkmals je zur Hälfte aus dem Denkmalförderungsprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen und dem städtischen Haushalt. Die Gesamtkosten hierfür liegen bei 220 000 Euro.

Informationen rund um Denkmäler in Dormagen oder zu der aktuellen Sanierung erteilt Jürgen Waldeck unter der Telefonnummer 02133/257-689.

Wer sich vor Ort informieren möchte, erreicht den Denkmalschutzbeauftragten der Stadt seit drei Wochen im Erdgeschoss der Tourist-Info Zons in der Schlossstraße 2-4. Red

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