In einer Broschüre werden die Angebote von 85 Betrieben aus dem Rhein-Kreis und Mönchengladbach vorgestellt.

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Kreislandwirt Wolfgang Wappenschmidt (l.) und Johannes Frizen, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW, zeigen den neuen Wegweiser.

Kreislandwirt Wolfgang Wappenschmidt (l.) und Johannes Frizen, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW, zeigen den neuen Wegweiser.

Uli Engers

Kreislandwirt Wolfgang Wappenschmidt (l.) und Johannes Frizen, Präsident der Landwirtschaftskammer NRW, zeigen den neuen Wegweiser.

Kaarst. Jetzt ist es auch im Rhein-Kreis Neuss soweit: Der dritte Regionalwegweiser im Rheinland liegt ab heute in Bürgerbüros der Städte und Gemeinden aus. Die Landwirtschaftskammer NRW hat die schönsten Landerlebnisse im Rhein-Kreis sowie in der Stadt Mönchengladbach in einer handlichen Broschüre gebündelt: 85Bauernhöfe mit 145 Angeboten sind übersichtlich zusammengestellt: Der Verkauf von landwirtschaftlichen Produkten, Bauernhofcafés, Reitmöglichkeiten, Kinderprogramm oder Aktionen wie das Erdbeerfest auf dem Hasselshof in Holzbüttgen - je nach belieben können die Verbraucher einen geeigneten Hof in ihrer Nähe heraussuchen.

Netzwerk ist das Stichwort. Ziel der Initiative ist es, NRW und seine Höfe komplett darzustellen. Acht Broschüren dieser Art sind schon landesweit herausgegeben worden. "Ein guter Trend", wie es Landrat Dieter Patt formuliert. "Die Bauern müssen nach vorne blicken und ihre Möglichkeiten ausschöpfen."

Landwirte werben für den Direktverkauf

Präsident der Landwirtschaftskammer, Johannes Frizen, erklärt: "Landwirtschaft ist nicht nur die Produktion von Nahrungsmitteln. Sie ist ebenfalls Landschaftspflege und schafft Arbeitsplätze." Auch die Aspekte Tourismus und Ökologie seien entscheidend: Produkte direkt im Hofladen zu kaufen, spare tausende Kilometer Transport. Mehr als zehn Prozent der Betriebe in der Region hätten einen Direktvertrieb.

"Die Broschüre ist für uns die Chance unverwechselbar zu sein, uns ein eigenes Profil zu geben", sagt Landwirt Franz-Josef Küppers vom Hasselshof. 750 000 Verbraucher in der Region - das habe Riesenpotential. "Wir können viel bieten und trotzen den Discountern", so Küppers.

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