Beim Quiz gab es schwere Fragen zu beantworten.

Dormagen. Enttäuscht waren sie schon: Die Gesichter auf und vor der Bühne wurden gestern nach den schwierigen Fragen immer länger: Fünf Punkte erzielte das Team beim 90-Sekunden-Wissens-Quiz – damit schied Dormagen mit 15 Punkten beim Städteduell „WDR 2 für eine Stadt“ aus, da Kleve am Montag 19 Punkte vorgelegt hatte. „Das ist schade. Aber besser mit 15 Punkten insgesamt klar als mit 18 Punkten ganz knapp auszuscheiden“, sagte Bürgermeister Erik Lierenfeld, der insgesamt ein positives Fazit zog: „Wir hatten einen schönen Tag mit viel Gemeinschaftsgefühl bei der tollen Stadtaufgabe.“ Eine Wiederholung 2016 ist wahrscheinlich.

Als Trost gab es ein großes Lob von der Moderatorin

Nur 90 Sekunden Zeit für die Beantwortung der breit gefächerten Fragen, die Moderatorin Steffi Neu stellte, hatte das Kompetenzteam aus Bürgermeister Erik Lierenfeld, Ex-Kreisarchivar Karl Emsbach und Franziska Gräfe. So wusste der BVB-Fan Lierenfeld das Jahr, in dem Borussia Dortmund Weltpokalsieger wurde: 1997. Zum Trost können sich die Dormagener über ein Riesenkompliment freuen, das Steffi Neu ihnen machte: „So viel wie heute hier habe ich selten gelacht!“

Und der Tag war begeisternd verlaufen: Die Stadtaufgabe, einen Werbespot in Anlehnung an die umstrittene Kampagne „Wir haben die dicksten Hupen, die längsten Schläuche und wollen mehr als nur ein kurzes Abenteuer“ der Dormagener Feuerwehr zu drehen, bewältigten die Dormagener bravourös mit viel Gemeinschaftssinn: Hunderte halfen mit, ein brennendes Historisches Rathaus darzustellen, aus dem der Bürgermeister gerettet werden sollte – die Drehleiter schwenkte aber zur Dormagener Jungfrau Andrea(s) Aretz – da rettete die Kinderfeuerwehr den Bürgermeister. Viele Mädchen und Jungen spielten in roten und blauen Mülltüten Feuer und Wasser – koordiniert wurde das in der Tanzschule Dirk Reißer. Auch die geforderten Begriffe „Löschpapier“, „Brennnessel“ und „Schaum vorm Mund“ kamen im Spontan-Drehbuch vor. Da waren bei der Kreativität und Spielfreude die zehn Punkte fast schon das „Minimum“ – mehr gibt es für Stadtaufgaben allerdings nicht . . .

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