Unbekannte jagten das Gerät an der Tucherstraße in die Luft.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die Waschmaschine ist als solche kaum noch zu erkennen.

Bothe, Bild 1 von 2

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Neuss. Die Feuerwehr Neuss hat gestern ihre Bilanz zur Silvesternacht gezogen. Der Jahreswechsel sei verhältnismäßig ruhig gewesen, teilte die Wehr mit. Insgesamt gab es 13 Einsätze innerhalb von 24 Stunden. Zum Vergleich: 2015 waren es 21 Einsätze. Allerdings begann das Wochenende für die Einsatzkräfte mit einem durchaus ungewöhnlichen Einsatz: An einem Feldweg im Gewerbegebiet Tucherstraße in Allerheiligen hatten Unbekannte am Freitagabend, 30. Dezember, gegen 21.30 Uhr eine mit Farbe befüllte Waschmaschine zur Explosion gebracht.

Silvesterabend verlief laut Polizei und Feuerwehr sonst gewöhnlich

Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. „Ein Silvesterböller hat vermutlich zur Explosion geführt“, teilte die Leitstelle gestern mit. Losgelöst von diesem Einsatz sei es auch für die Polizei „ein relativ normaler Jahreswechsel gewesen“. Am Silvesterabend selbst blieb es für die Feuerwehr bis 22 Uhr bei einer „Anzahl der Alarmierungen im gewöhnlichen Maß“. Viermal musste zu technischen Hilfeleistungen ausgerückt werden, hinzu kam ein Kleinbrand. Wie für einen Jahreswechsel typisch, stieg die Einsatzfrequenz dann gegen Mitternacht allerdings an. In der Folge mussten sechs Kleinbrände und zwei Balkonbrände gelöscht werden. Die Balkonbrände ereigneten sich am Freithof sowie Am Kotthauserweg in Weißenberg. In beiden Fällen standen die Balkone bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in hellen Flammen. Eine Ausbreitung des Feuers auf die angrenzenden Wohnungen konnte die Wehr jedoch verhindern. Verletzt wurde bei den Bränden niemand. Zur Hilfe gerufen wurde die Polizei gestern Morgen zudem gegen 6.30 Uhr. Auf der Altebrücker Straße in Allerheiligen hatte sich ein Verkehrsunfall ereignet. Dabei kam der Unfallwagen erst auf der Fahrerseite liegend zum Stillstand. Kräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes wurden alarmiert, um medizinische und technische Hilfe zu leisten. Der Fahrer konnte sein Fahrzeug jedoch selbständig verlassen und wurde nach Angaben der Feuerwehr verletzt in ein Krankenhaus transportiert. Zum Unfallhergang gab es gestern keine gesonderten Angaben. An der Altebrücker Straße waren die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr und der hauptamtliche Löschzug im Einsatz. abu

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