Zwei Bewerber gibt es mindestens.

Grefrath. In Grefrath freut man sich auf ein ganz normales Schützenfest. Mit einem Schützenkönig (im Vorjahr hatte es keinen gegeben), einem Vogelschießen, zu dem mindestens zwei Bewerber antreten werden – und hoffentlich ohne Sturm. Im Vorjahr hatte Pfingststurm „Ela“ nicht nur die Festfolge durcheinander gewirbelt, sondern auch den Maibaum beschädigt.

Dieses Jahr gibt es in Reinhold Welter wieder einen König

Dank der Initiative der Züge „Mer send se“ und „Frischlinge“, die mit dem Regimentsbläserfanfarenkorps Neuss-Reuschenberg ein Benefiz-Konzert auf die Beine stellten und 5100 Euro einspielten, war aber auch dieses Problem beherrschbar. Das Spendengeld wurd beim Tanz in den Mai übergeben, bei dem traditionell der Schützenkönig in sein Amt eingeführt wird.

Das ist in diesem Jahr Reinhold Welter, der als Reinhold I. im Königsregister geführt wird. 1971 begann der heute 50-Jährige seine Schützenlaufbahn als Edelknabe. Er wollte unbedingt in diesem Jahr den Thron besteigen und genau 50 Jahre nach seinem Vater Hans-Günter Welter die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft repräsentieren. Dazu konnte er im Vorjahr mit dem 65. Schuss zwei Mitbewerber überwinden – bevor „Ela“ losbrach. Welters Regierungszeit endet mit dem Königsball am Dienstag, 27. Mai. Sein Nachfolger soll am Tag zuvor ermittelt werden.

Neben den Bällen, Paraden, Wettkämpfen und Kirmes gibt es am Sonntag einen Frühschoppen. Dann wird Präsident Reiner Kivelitz Schützen und Jubiläumszüge auszeichnen – zum Beispiel Günter Schäfer und Gerd Sauermann, die seit 60 Jahren aktiv sind. -nau

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