Nach dem ersten Fall in Düsseldorf gibt die Verwaltung Hinweise.

Nachdem sich in Düsseldorf der Verdacht eines Falls von Vogelgrippe bestätigt hat, reagiert die Stadt Neuss mit Informationen an die Bürger. Archiv
Nachdem sich in Düsseldorf der Verdacht eines Falls von Vogelgrippe bestätigt hat, reagiert die Stadt Neuss mit Informationen an die Bürger. Archiv

Nachdem sich in Düsseldorf der Verdacht eines Falls von Vogelgrippe bestätigt hat, reagiert die Stadt Neuss mit Informationen an die Bürger. Archiv

achu

Nachdem sich in Düsseldorf der Verdacht eines Falls von Vogelgrippe bestätigt hat, reagiert die Stadt Neuss mit Informationen an die Bürger. Archiv

Neuss. Nachdem sich am Dienstag in Düsseldorf der Verdacht eines Falls von Vogelgrippe bei einem toten Schwan bestätigt hat, reagiert nun die Stadt mit Informationen an seine Bürger über verschiedene Vorsichtsmaßnahmen: Da der Rhein den Zugvögeln als Route dient, sollten Hundehalter insbesondere am Rhein aufmerksam sein. „Die Vögel fressen und rasten auf den Rheinwiesen, daher ist hier von einem erhöhten Infektionsrisiko auszugehen“, schreibt die Verwaltung.

Sowohl für das Stadtgebiet als auch für das FFH-Gebiet in Uedesheim und Grimlinghausen bestehe eine Anleinpflicht für Hunde. Zudem werden auch die Halter von Freigänger-Katzen darauf hingewiesen, den Auslauf ihrer Tiere einzuschränken. Hunde und Katzen könnten sich zwar nicht anstecken, aber es solle vermieden werden, dass tote aufgefundene Vögel verschleppt werden.

Die Gefahr einer Infektion mit dem hochpathogenen Vogelgrippevirus wird für den Menschen als gering eingeschätzt. Tot aufgefundene Vögel sollten dennoch nicht angefasst werden.

Sollte auch in der Quirinusstadt ein erster Fall auftreten, sind aufwendige Maßnahmen erforderlich. In dem Fall würden dann Sperrbezirke eingerichtet und Vögel dürften nicht aus dem Bestand gebracht werden. Im Sperrbezirk müssten Tierhalter sicherstellen, dass an den Ein- und Ausgängen der Ställe wirksame Desinfektionsmittel auf saugfähigen Bodenmatten ausgelegt werden.

Fleisch und Erzeugnisse aus Fleisch, das von Geflügel aus dem Beobachtungsgebiet hergestellt wurde, dürften nur mit Genehmigung des Veterinär- und Gesundheitsamtes des Rhein-Kreises aus der Zone gebracht werden. Meldungen zu Fundorten von tot aufgefundenen Vögeln – sämtliche Geflügelarten wie Enten, Gänse, Schwäne, Teichhühner, Fasane, Rebhühner sowie Greifvögel – sollten direkt an das Kreisveterinäramt, Telefon 02181/6013901, gehen. Am Wochenende und nach Dienstschluss nimmt die Leitstelle der Feuerwehr (02131/1350) die Anrufe entgegen. Red

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