Polizei: 65-Jähriger wollte Suizid der Kaarsterin vertuschen.

Kaarst/Marseille. Das Rätsel um das mysteriöse Verschwinden einer Frau aus Kaarst in Südfrankreich ist offenbar gelöst: Wie die zuständige Staatsanwaltschaft am Sonntag mitteilte, gestand der Ehemann der 59-Jährigen, er habe die Geschichte vom Verschwinden seiner Frau erfunden, um ihren Suizid zu vertuschen. Der 65-Jährige wurde vorläufig festgenommen.

Die schwer erkrankte Ehefrau verschwand offenbar am 4. Mai aus der gemeinsamen Wohnung. Sie hinterließ laut Staatsanwaltschaft ein Schreiben, in dem sie ihren Suizid ankündigte. Ihr Mann habe dann vorgetäuscht, dass sie erst am Donnerstag in Frankreich verschwand und er bei der Suche nach ihr von einem Unbekannten angegriffen worden sei. Er habe seinen Kindern so Kummer ersparen wollen.

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