Eine Vorfahrtsverletzung führte zu dem Zusammenstoß, der gestern lange Staus verursachte.

Die Feuerwehr musste auslaufende Flüssigkeiten aus einem der Unfallwagen beseitigen.
Die Feuerwehr musste auslaufende Flüssigkeiten aus einem der Unfallwagen beseitigen.

Die Feuerwehr musste auslaufende Flüssigkeiten aus einem der Unfallwagen beseitigen.

Staniek

Die Feuerwehr musste auslaufende Flüssigkeiten aus einem der Unfallwagen beseitigen.

Grevenbroich. Gestern Nachmittag kam es um kurz nach 15 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der B 59, die von Grevenbroich in Richtung Köln führt. An der Kreuzung, an der die Kreisstraße 26 aus den Richtungen Oekoven und Neurath auf die stark befahrene Bundesstraße trifft, stieß ein nach Polizeiangaben mit drei Personen besetzter Seat mit einem Skoda zusammen.

Alle Insassen konnten sich selbst aus den Fahrzeugen befreien

Der Aufprall war so heftig, dass der Skoda erst einige Meter weiter auf einem Feld zum Stehen kam. Der Fahrer des Skodas, der aus Richtung Oekoven gekommen und in Richtung Kraftwerke unterwegs gewesen sein soll, und die drei Insassen im Seat, die die B 59 als Vorfahrtsstraße von Grevenbroich aus in Richtung Rommerskirchen befuhren, wurden verletzt. Sie mussten in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Wie der Einheitsführer der Feuerwehr Rommerskirchen noch vor Ort mitteilte, konnten sich die Insassen alle selbst aus den Autos befreien. „Es war niemand eingeklemmt“, sagte er.

Die Feuerwehr, die mit drei Einsatzfahrzeugen anrückte, sorgte schließlich für die Beseitigung auslaufender Betriebsmittel. Für die Versorgung der Verletzten, die Unfallaufnahme und die Bergung der Autos durch den Abschleppdienst mussten die Zufahrt zur Kreisstraße 26 in Richtung Neurath gesperrt und der Verkehr auf der B 59 auf einen Fahrstreifen verengt werden. Einsatzkräfte der Polizei regelten den Verkehr im Kreuzungsbereich. Dadurch kam es für etwa eineinhalb Stunden zu längeren Staus im Feierabendverkehr. Wie die Kreispolizeibehörde am Abend mitteilte, führte nach vorläufigem Stand eine Vorfahrtsverletzung zu dem Unfall.

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