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Wolfgang Pleschka begutachtet Schäden am Erftradweg.

Wolfgang Pleschka begutachtet Schäden am Erftradweg.

ADFC

Wolfgang Pleschka begutachtet Schäden am Erftradweg.

Grevenbroich. Der ADFC, Ortsgruppe Grevenbroich, hat jetzt seine Bilanz für das Jahr 2016 veröffentlicht. Im Bereich Alltags-Radverkehr wird hervorgehoben, dass der Rat beschlossen hat, einen Arbeitskreis Nahmobilität zu gründen, der im Dezember erstmals zusammentrat. Ebenfalls begrüßt der ADFC, dass die Stadt einen Antrag auf Aufnahme in die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Gemeinden gestellt hat. „Verwaltung und Politik wollen Verbesserungen“, freut sich Vorstandsmitglied Peter Wimmer.

Holprige Strecke ja, aber nur mit gegebener Sicherheit

Der ADFC nimmt im Rahmen einer Vereinbarung zur Patenschaft über den Erftradweg regelmäßig Überprüfungen der Strecke vor. Die Ortsgruppe war im März, im August und zuletzt im November 2016 auf der touristisch genutzten Strecke unterwegs. Dabei stellten die Radfahrer fest, dass sich die Oberflächenbeschaffenheit des Erftradwegs verschlechtert.

Ausgangspunkt der Probleme war laut Wimmer Pfingststurm Ela, der 2014 für einige Zerstörung gesorgt hat. „Erst gab es die Schäden, dann folgten Aufräumarbeiten mit schwerem Gerät“, so Wimmer. Dabei seien die Oberflächen des Weges mächtig beschädigt worden. Auch durch das Alter träten mittlerweile Bruchkanten und andere Probleme auf.

Bei der Untersuchung im November radelte daher auch Frank Wadenpohl als Vertreter der Stadt mit. Es habe Einvernehmen darüber geherrscht, dass Handlungsbedarf besteht, berichtet Wimmer. 2017 sollten besonders kritische Bereiche entschärft werden.

Wimmer mahnt auch an, dass überlegt werden muss, ob der Erftradweg eine Route für den Alltag sein kann. „Auf touristischen Strecken kann es ruhig etwas holprig sein, solange die Sicherheit gegeben ist“, so Wimmer.

Für Alltagswege müsse aber ein anderes Niveau gelten. Daher sollte eine alternative Strecke für den Alltag gefunden werden, fordert er. arr

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