Oberligist zieht nach einem 0:4 in Wuppertal die Reißleine.

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Marko Niestrojs Zeit beim VdS ist abgelaufen.

Marko Niestrojs Zeit beim VdS ist abgelaufen.

Tinter

Marko Niestrojs Zeit beim VdS ist abgelaufen.

Mit der 0:4-Niederlage (Halbzeit 0:1) beim Wuppertaler SV hat es der jetzt seit zwölf Partien sieglose Oberligist VdS Nievenheim endgültig geschafft: Tiefer geht’s in der Tabelle nicht mehr. Da nämlich gleichzeitig das bisherige Schlusslicht VfB Homberg mit einem 1:0-Heimsieg gegen RW Oberhausen II überraschte, rutschte der Neuling auf den letzten Rang ab. Der Vorstand reagierte auf seine Weise – und zog noch am Abend der Niederlage die Reißleine

Thomas Bahr übernimmt das Team für die letzten Spiele

Die Nievenheimer trennten sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Marko Niestroj, der die Mannschaft nur elf Monate zuvor zum Meistertitel in der Landesliga geführt hatte. Für ihn übernimmt Thomas Bahr in den letzten sechs Saisonspielen die Verantwortung für die Mannschaft. Zur neuen Saison wäre er ohnehin neuer Trainer geworden.

Marko Niestroj wählte seine Worte nach der Pleite mit Bedacht: „Kämpferisch und läuferisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Die Stimmung war gut. Da war Feuer drin – jeder hat gekämpft und gerackert.“ Auf diese Weise hielten die Gäste immerhin bis zur 43. Minute die Null.

„Und dann passierte das, was nur dann passiert, wenn du unten stehst“, haderte der Coach. „In einer Situation, die eigentlich schon geklärt ist, kriegst du das 0:1. Wir schlafen einfach, das muss man so sagen.“ Davide Leikauf bestrafte diese Unzulänglichkeiten mit dem Wuppertaler Führungstreffer.

Der Rückstand wirkte auf die Gäste wie ein „Stimmungskiller“, stellte Niestroj fest. Der Glaube, dem Spiel noch eine Wende geben zu können, war schnell dahin. Für den WSV trafen Nils Nettersheim (47./61.) und Dalibor Gataric (69.).

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