Stadt- und Kreisverband der Grünen luden zum gemeinsamen Neujahrsempfang.

Politik
Beim Neujahrsempfang trafen sich (v.l.) Hans Christian Markert, Susanne Benary-Höck, Agnes Groschke-Faruß und Gastredner Aref Ünal.

Beim Neujahrsempfang trafen sich (v.l.) Hans Christian Markert, Susanne Benary-Höck, Agnes Groschke-Faruß und Gastredner Aref Ünal.

Andreas Woitschützke

Beim Neujahrsempfang trafen sich (v.l.) Hans Christian Markert, Susanne Benary-Höck, Agnes Groschke-Faruß und Gastredner Aref Ünal.

Neuss. Mit rund 200 Gästen haben die Grünen am Samstag im Rheinischen Landestheater ihren Neujahrsempfang gefeiert. Hauptredner war dabei der Landtagsabgeordnete Arif Ünal. Der 61-Jährige ist Sprecher für Integrationspolitik der Grünen Landtagsfraktion in NRW. Ünal forderte mehr Einsatz für eine bunte und offene Gesellschaft: „Wir müssen einfach akzeptieren, dass wir eine multikulturelle und multiethnische Gesellschaft sind.“ Als wichtigen Fortschritt lobte er das Teilhabe- und Integrationsgesetz der rot-grünen Landesregierung. „Wichtig ist jetzt, dass wir das vor Ort mit viel Engagement weiterführen. Die Kommunalpolitik ist einfach am dichtesten dran, am Zusammenleben vor Ort.“

Neben der gesellschaftlichen Vielfalt gab es bei den Grünen noch die Vielfalt der Koalitionspartner zu bestaunen. Schließlich wird der Neujahrsempfang von Stadt- und Kreisverband der Grünen gemeinsam organisiert. Und so nutzte der Landtagsabgeordnete Hans Christian Markert (46) sein Grußwort für eine Bewerbungsrede als Landratskandidat. „Wir müssen den anstehenden Strukturwandel im Kreis angehen und dabei Ökonomie, Ökologie, Soziales und Demokratie als vier gleichberechtigte Säulen betrachten“, sagte er.

Klinkicht lobte die Koalition mit der CDU auf kommunaler Ebene

Michael Klinkicht, Fraktionsvorsitzender der Neusser Grünen im Stadtrat, lobte die seit der Kommunalwahl bestehende schwarz-grüne Koalition: „Wir haben einiges erreicht, worauf wir stolz sein können.“ Als Beispiel nannte er die Errichtung einer Verbraucherzentrale und die Sanierung der Schultoiletten. Zwei Reden, einmal die CDU als gelobter Partner, einmal als einziger Gegner – die Grünen sind eine multi-koalitionäre Partei.

Beim Neujahrsempfang war es den Grünen auch wichtig, ins Gespräch zu kommen. Dafür sorgten das vegane Buffet der Grünen Jugend und zehn Stände von eingeladenen Ehrenamtlern. „Wir wollten unseren Partnern in der Zivilgesellschaft ein Forum bieten, sich unseren Gästen vorstellen zu können“, erklärte Erhard Demmer, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag.

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