Beide Fußball-Oberligisten können noch Dritter werden. Meerbusch empfängt morgen Schwarz-Weiß Essen, Kapellen tritt in Bocholt an.

Meerbuschs Jan Paul Staschik hat seine Rotsperre abgesessen. Mit ihm stehen dem TSV dennoch nur 14 Spieler zur Verfügung.
Meerbuschs Jan Paul Staschik hat seine Rotsperre abgesessen. Mit ihm stehen dem TSV dennoch nur 14 Spieler zur Verfügung.

Meerbuschs Jan Paul Staschik hat seine Rotsperre abgesessen. Mit ihm stehen dem TSV dennoch nur 14 Spieler zur Verfügung.

Falk Janning

Meerbuschs Jan Paul Staschik hat seine Rotsperre abgesessen. Mit ihm stehen dem TSV dennoch nur 14 Spieler zur Verfügung.

Meerbusch/Kapellen. Sorgen um die Motivation brauchen sich die Trainer des TSV Meerbusch nicht zu machen. „Wir stehen zwar jenseits von Gut und Böse, die Spieler aber haben richtig Bock auf Fußball“, sagen Robert Palikuca und Olivier Caillas. Vier Partien vor Saisonende haben die Meerbuscher als Sechster den Klassenerhalt in der Oberliga praktisch sicher. Mit Interesse schauen sie aber noch nach oben, denn die SpVg Schonnebeck ist als Tabellendritter nur drei Zähler entfernt. Rang drei zum Saisonende wäre die Krönung einer insgesamt starken Saison. Am Sonntag (15 Uhr, Theo-Mostertz-Sportanlage, Nierster Straße) will der TSV mit einem Sieg gegen Schwarz-Weiß Essen seine Ambitionen unterstreichen.

Meerbusch fehlen alle Stürmer

Die Aufgabe wird allerdings nicht einfach, denn die Gäste brauchen als Tabellen-13. noch jeden Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Dazu kommen die personellen Probleme beim TSV, dem unter anderem der komplette Sturm ausfällt: Brian Günther laboriert an einer Muskelverletzung, Dennis Schmidt an einem geschwollenen Knie. Und auch Mesut Yanik muss wegen Rückenbeschwerden passen. Sie gesellen sich zu Kevin Dauser, der nach einem Fußbruch noch nicht einsatzbereit ist.

Der TSV muss auch auf seine beiden Rechtsverteidiger Lucas Reinert und Lukas van den Bergh verzichten, beide haben einen Bänderriss. Außerdem fällt Esin Gula mit einem Muskelfaserriss aus. Immerhin kommt Jan Paul Staschik nach seiner Rotsperre zurück. „Wir haben jetzt 14 Akteure zur Verfügung, können also eine erste Elf und drei Ersatzspieler aufbieten“, sagt Palikuca.

Kapellens Viererkette ist wieder komplett

Den Blick nach oben richtet auch das Team des SC Kapellen. „Von Rang vier trennen uns nur drei Punkte. Das ist machbar, denn eigentlich sind wir ja selbst unser größter Gegner. Wenn wir richtig Gas geben, sind wir nur ganz schwer zu schlagen“, sagt Trainer Wolfgang Brück. Dessen Mannschaft tritt morgen (15 Uhr) im Stadion am Hünting beim 1. FC Bocholt an.

Mit etwas Glück kann der SCK dann den Klassenverbleib unter Dach und Fach bringen. Ein Sieg im Duell mit dem nur einen Zähler schlechter gestellten ehemaligen Zweitligisten reicht Kapellen dann, wenn gleichzeitig der MSV Duisburg II (gegen den Wuppertaler SV) oder der VfB Hilden (gegen den KFC Uerdingen) nicht siegen. „Wir gucken nur auf uns“, versichert Brück, der ohnehin davon ausgeht, „dass unsere 43 Punkte auf jeden Fall reichen werden“.

Die Bocholter haben in Philipp Goris (17 Treffer) und Tim Elsinghorst (8) zwei brandgefährliche Stürmer in ihren Reihen. Darum ist Brück froh, dass mit der Rückkehr von Tim Rubink, Dalibor Cvetkovic und Marcel Lüft die von ihm bevorzugte Abwehrviererkette wieder intakt ist. Von einem zweitägigen Probetraining beim Regionalligisten SV Meppen zurückgekehrt ist Lennart Ingmann. Nicht zur Verfügung stehen dagegen George Madatsidis (Zerrung) und Marcel Koch, dem Brück nach einem fachlichen Disput nahegelegt hat, die Saison in der zweiten Mannschaft beenden.

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