Schaustellerin Diana Schliebs fehlen bereits jetzt die Einnahmen.

Diana Schliebs wurde von der Polizei darüber informiert, dass die Ermittlungen im Fall ihres gestohlenen Karussells eingestellt wurden.
Diana Schliebs wurde von der Polizei darüber informiert, dass die Ermittlungen im Fall ihres gestohlenen Karussells eingestellt wurden.

Diana Schliebs wurde von der Polizei darüber informiert, dass die Ermittlungen im Fall ihres gestohlenen Karussells eingestellt wurden.

Diana Schliebs wurde von der Polizei darüber informiert, dass die Ermittlungen im Fall ihres gestohlenen Karussells eingestellt wurden.

Archiv, Bild 1 von 2

Diana Schliebs wurde von der Polizei darüber informiert, dass die Ermittlungen im Fall ihres gestohlenen Karussells eingestellt wurden.

Neuss. Die Polizei hat die Suche nach dem Ende Juli vergangenen Jahres gestohlenen Kettenkarussell aufgegeben. Diana Schliebs wurde jetzt schriftlich davon in Kenntnis gesetzt, dass die Ermittlungen eingestellt worden seien. Weil die Versicherungssumme nur einen Teil des tatsächlichen Schadens abdeckt, muss die Schaustellerin aus Neuss acht Wochen vor dem Start in die Saison scharf kalkulieren, ob eine Neuanschaffung möglich wäre. Ihr fehlt das Karussell schon jetzt, denn sie lebe im Winter von dem, was sie im Sommer einnimmt. Und einige Monate ohne die Einnahme aus dem Fahrgeschäft machen sich nun bemerkbar, sagt sie.

Ende Juli war das auf einem Packwagen zur Abholung bereitgestellte Karussell in Reuschenberg verschwunden. Es war nicht der einzige Diebstahl von einem Kirmesplatz, denn andernorts im Rhein-Kreis verschwanden im Sommer noch ein Packwagen und ein Kirmeszelt. Aber die, sagt Diana Schliebs, seien wieder aufgetaucht.

Wenn das Karussell doch noch auftauchen sollte, ist gar nicht gesagt, dass Schliebs es wieder zurückbekommt. Denn weil das Fahrgeschäft keine eindeutigen Merkmale wie eine Fahrgestellnummer hat, sei – wenn der neue „Besitzer“ sich auch noch ein Baubuch besorgt hat – im Zweifel sie in der Beweispflicht, sagt Schliebs. Sie müsste dann irgendein Detail benennen, das eine zweifelsfreie Identifikation ermöglicht.

Was aus dem Karussell geworden ist, weiß sie nicht. Sie befürchtet, dass es verschrottet wurde, weil darin doch viel Metall verbaut ist. „Das ist meine größte Sorge“, sagt Schliebs. Lieber als das wäre ihr, „dass das Karussell im Ausland ist und sich dreht – und Menschen Freude macht“. In die Saison im März startet Schliebs nun „nur“ mit ihrem Schießwagen.

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