Die Arbeiten für das Neubaugebiet begannen. Mehr als 500 Menschen sollen dort wohnen.

Die Arbeiten für das Neubaugebiet begannen. Mehr als 500 Menschen sollen dort wohnen.
Stadt und TBD gaben den Startschuss für die Vorarbeiten.

Stadt und TBD gaben den Startschuss für die Vorarbeiten.

Stadt

Stadt und TBD gaben den Startschuss für die Vorarbeiten.

Nievenheim. Das große Neubaugebiet „Nievenheim IV“ ist nun auch sichtbar gestartet: Seit Mitte Dezember und bis Ende Juni 2017 errichten die Technischen Betriebe Dormagen (TBD) dort Kanäle und Baustraßen. Somit ist der Startschuss für die neue Heimat von mehr als 500 Menschen am nordöstlichen Ortsrand gegeben.

Insgesamt geht es um 4,2 Hektar Wohnbaufläche mit Platz für 23 Einfamilienhäuser, 31 Reihenhäuser und 50 Doppelhaushälften. „Wir kommen damit der weiterhin hohen Nachfrage nach Baugrundstücken in unserer Stadt nach“, sagt Bürgermeister Erik Lierenfeld.

Im Januar beginnt das Bieterverfahren für Grundstücke

Bisher gehen die Planer von 150 bis 175 Wohneinheiten in „Nievenheim IV“ aus. Dazu gehören zwei dreigeschossige Gebäudekomplexe mit Mehrfamilienhäusern. Einen davon errichtet die Genossenschaft „Nachbarschaftliches Wohnen“: Sie plant eine barrierefreie Hofanlage mit 23 Wohneinheiten, in der sie ein generationsübergreifendes Wohnprojekt verwirklichen will.

Ein zweiter Komplex mit rund 25 Wohneinheiten ist im öffentlich geförderten Wohnungsbau vorgesehen. „Ein Investor errichtet zudem 16 Einfamilienhäuser, für die von den Käufern ebenfalls eine öffentliche Förderung in Anspruch genommen werden kann“, erklärt Städtebau-Fachbereichsleiter Gregor Nachtwey.

„Die Nachfrage nach Grundstücken ist jetzt schon sehr groß“, bestätigt Nachtwey. Fast 500 Bewerbungen liegen der Liegenschaftsabteilung vor. Die Stadt verkauft 50 Grundstücke für Doppelhaushälften und 23 Grundstücke für freistehende Einfamilienhäuser. Nach dem Start des Bieterverfahrens in der zweiten Januarhälfte haben alle Interessenten sechs Wochen Zeit, Gebote für bis zu drei Baugrundstücke abzugeben. Der Zuschlag wird an den jeweils Höchstbietenden erteilt – für maximal ein Grundstück. Bei Familien berücksichtigt die Stadt zusätzlich einen Bonus von 20 Euro pro Kind, um den sich das Kaufgebot fiktiv erhöht.

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