Heinz-Walter Tieves ist neuer Leiter der Polizeiwache Neuss. Zuletzt arbeitete er in der Wache Grevenbroich.

Heinz-Walter Tieves hat seinen Dienst als neuer Wachleiter der Neusser Polizei angetreten, hier mit Polizeichef Dieter Patt (l.).
Heinz-Walter Tieves hat seinen Dienst als neuer Wachleiter der Neusser Polizei angetreten, hier mit Polizeichef Dieter Patt (l.).

Heinz-Walter Tieves hat seinen Dienst als neuer Wachleiter der Neusser Polizei angetreten, hier mit Polizeichef Dieter Patt (l.).

Uli Engers

Heinz-Walter Tieves hat seinen Dienst als neuer Wachleiter der Neusser Polizei angetreten, hier mit Polizeichef Dieter Patt (l.).

Neuss. Über zehn Jahre war die Krefelder Polizei mit ihrer Gläsernen Wache, einem ausrangierten Linienbus, unterwegs, um Störer abzuschrecken und Bürger zu beruhigen. Ein Modell, das auch auf den Rhein-Kreis Neuss übertragbar wäre?

Die Verantwortlichen der Kreispolizei arbeiten jedenfalls an vergleichbaren Konzepten. Eine mobile Wache soll schon bald für mehr Sicherheitsgefühl im Kreisgebiet sorgen. "Wie das Ganze aussieht, wollen wir bald vorstellen", sagte gestern Landrat und Polizeichef Dieter Patt. Mit dem leitenden Polizeidirektor Detlef Gernandt und seinem Kollegen Detlef Fox stellte er am Mittag den neuen Leiter der Neusser Wache, Heinz-Walter Tieves, vor.

Tieves ist Nachfolger von Helmut Witzke

Der 54 Jahre alte Polizeihauptkommissar ist Nachfolger von Helmut Witzke, der im Mai pensioniert wurde. Seit Ernennung zum Polizeikommissar arbeitete der Grimlinghausener an verantwortungsvollen Stellen im Kreis, zuletzt war er seit 2006 Wachleiter in Grevenbroich. Laut Patt ist Tieves, der vor 37Jahren seinen ersten Arbeitstag bei der Polizei hatte, genau der richtige Mann für den Job. "Er hat schon als Kind davon geträumt, Leiter der Wache in Neuss zu werden", schwärmte Patt, "schön, wenn Träume wahr werden".

Entsprechend motiviert packt Tieves seine Aufgaben im neuen Revier an. "Wir wollen mit mehr Präsenz dem Bürger ein Gefühl der Sicherheit vermitteln und den Störern zeigen, dass sie beobachtet werden", erklärte Tieves. Es komme auf eine enge Verzahnung von Prävention und Repression an.

"Viele scheuen sich, die Polizei zu informieren, die Menschen wünschen sich mehr uniformierte Polizisten auf der Straße."

Heinz-Walter Tieves

"Sicherheit durch Sichtbarkeit" - ein Konzept, das sich beim Further Schützenfest schon bewährt habe. "Viele scheuen sich, die Polizei zu informieren, die Menschen wünschen sich mehr uniformierte Polizisten auf der Straße", so Tieves. So gibt es auch Überlegungen, die Rathaus-Wache, dessen Eingang versteckt in den Arkaden liegt, optisch aufzuwerten oder notfalls mit der Wache umzuziehen.

In seiner Freizeit ist Tieves im Schützenzug aktiv. Er engagiert sich im Gnadentaler Nasenverein, der das Augustinus-Hospiz unterstützt. Zudem kocht der Polizist leidenschaftlich gerne.

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