Die Vorbereitungen laufen schon, ein genauer Termin steht aber noch nicht fest.

Die Vorbereitungen laufen schon, ein genauer Termin steht aber noch nicht fest.
Der Goch-Ness-Triathlon am unteren Niederrhein zeigt, wie es in Kaarst bald zugehen könnte. Archiv

Der Goch-Ness-Triathlon am unteren Niederrhein zeigt, wie es in Kaarst bald zugehen könnte. Archiv

Evers

Der Goch-Ness-Triathlon am unteren Niederrhein zeigt, wie es in Kaarst bald zugehen könnte. Archiv

Kaarst. Heinz Wieland hat schon recht konkrete Vorstellungen, wie die Veranstaltung ablaufen soll. Und wenn der Vorsitzende der Sportgemeinschaft (SG) Kaarst mit leuchtenden Augen von den Plänen des Vereins berichtet, wird schnell deutlich, dass er sich wünscht, der Wettkampf möge Tradition werden. Doch nun ist erst einmal die Premiere in Vorbereitung: Im kommenden Jahr, voraussichtlich am 17. September 2017, will die SG den ersten (Volks-)Triathlon am Kaarster See ausrichten.

Wieland ist optimistisch, damit einen Nerv zu treffen: „Ich rechne durchaus mit 1000 Teilnehmern“, sagt der 75-Jährige. Triathlon sei eine absolute In-Sportart, der Verband verzeichne starke Mitgliederzuwächse.

„Und das Gelände ist ideal“, versichern Wieland und sein Stellvertreter Theo Thissen. Das habe ihnen auch Sonja Oberem, die erfahrene deutsche Triathletin und Langstreckenläuferin bestätigt. Die 43-Jährige aus Rheydt, die 2017 auch die Triathlon-EM in Düsseldorf organisiert, konnte gewonnen werden, den Kaarster Wettbewerb zu realisieren.

„Das Gelände am Kaarster See ist ideal.“

Heinz Wieland, Vorsitzender der SG Kaarst

Der soll aus einer Olympiastrecke, einer Jedermann-Konkurrenz sowie Zwischenstufen bestehen, die noch festzulegen sind. Das Schwimmen wird natürlich im kleinen Kaarster See absolviert. „Dort schwebt uns ein etwas anderer Start vor, als er vom Beckenrand aus üblich ist“, erzählt Wieland, der sich von den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro inspirieren ließ. Die Teilnehmer laufen vom Startpunkt am Badestrand aus ins Wasser und legen als erstes die Schwimmstrecke zurück. Von da aus geht’s aufs Rad und hauptsächlich durch Feld und Grün im Umkreis des Sees. Wieder zurück auf dem Gelände werden die Laufrunden um den See herum gedreht.

Vorabgespräche mit der Stadt sowie den Kreiswerken Grevenbroich als Betreiber der Naherholungsanlage Kaarster See hat es bereits gegeben. „Beide waren sehr angetan von der Idee“, berichtet Wieland. Einziger Wermutstropfen: Noch ist der Termin nicht fix. Denn sollte an jenem 17. September die Bundestagswahl stattfinden, würde die SG den Triathlon um eine Woche verschieben. „Spätestens neun Monate vor dem Wahltermin muss dieser feststehen“, weiß Wieland, der im Februar die Internetseite für Anmeldungen freischalten lassen möchte.

Wie so eine Großveranstaltung abläuft, werden die Verantwortlichen bereits nächste Woche, am 18. September, erleben. Dann richtet die SG Kaarst das „Race am Rhein“ in Düsseldorf aus. Rund 3000 Radsportler werden dann unter dem Titel „Auf der Spur der Tour“ die Strecke absolvieren, die die Profis im kommenden Jahr bei der Tour de France zurücklegen sollen.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer