Knapp 1800 Schützen waren am Sonntagmorgen auf der Furth unterwegs. Allen voran: Ulrich Robertz. Am Abend ging es ins Zelt. Die Next-Level-Band präsentierte eine Showeinlage, die sich sehen lassen konnte.

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Ulrich Robertz ist seit mehr als 40 Jahren im Schützenwesen aktiv.

Ulrich Robertz ist seit mehr als 40 Jahren im Schützenwesen aktiv.

Wilhelm

Ulrich Robertz ist seit mehr als 40 Jahren im Schützenwesen aktiv.

Neuss. Pünktlich mit dem Glockenschlag um 12 Uhr zog am Sonntagmittag der erste Spielmannszug die "Furth runter", wie der Neusser zu sagen pflegt. Das stimmte nicht so ganz, marschierten die Musiker mit den ersten Schützen in genau entgegengesetzter Richtung. Das war aber der Sinn der Sache, galt es sich doch zur großen Königsparade aufzustellen.

Unter den wachsamen Augen von Oberst Heiner Ringes und dessen Adjutant Reinhard Wimmers wuchs das Regiment auf knapp 1800 Schützen. Obwohl der vorabendliche Fackelzug durch die Straßen des Neusser Nordens und der anschließende Zeltbesuch bei dem einen oder anderen Schützen deutliche Spuren hinterlassen hatte, präsentierte sich das Regiment vollzählig. Die Zeit drängte, denn das Komitee nahte, an der Spitze Majestät Ulrich I. Robertz.

Ulrich Robertz begann seine Laufbahn bei den Edelknaben

Der König ist auf der Furth kein Unbekannter, er ist seit mehr als 40 Jahren im Schützenwesen aktiv, seine Laufbahn begann bei den Edelknaben. Ulrich Robertz ist seit vier Jahren mit Jane verheiratet, einer gebürtigen Brasilianerin. Beide sind der Furth, aber auch der Stadt Neuss sehr verbunden.

Für das Winterbrauchtum, dem Neusser Karneval, übernahmen sie in der Session 2006/2007 als Prinz Ulrich I. und Novesia Jane I. die höchste Aufgabe wahr. Im Leben der Eheleute Robertz ist der Satz "Vom Prinz zum König" tatsächlich wahr geworden.

Am Abend ging es ins Zelt. Die Next-Level-Band präsentierte eine Showeinlage, die sich sehen lassen konnte. Auch der erst sechsjährige Mark-Philip, Sohn von Leadsänger Stefan Meuter, zeigte sich textsicher und talentiert. Soundconvoy sorgte bis zum frühen Morgen für Top-Stimmung.

Zur guten Tradition der Further Schützen gehört es, die Seniorenwohnungen in Buschhausen oder das Etienne-Krankenhaus zu besuchen. Das Reitercorps war gestern unterwegs.

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