Letzte Vorbereitungen laufen. Hammer Landstraße ab Donnerstag gesperrt.

Schützenfest
„Loriot lebt“: Die Fackel des Schützenlust-Zugs Flaschenzug“.

„Loriot lebt“: Die Fackel des Schützenlust-Zugs Flaschenzug“.

Stein-Einweihung in der Krämerstraße, Mitte: Rainer II..

Am Mittwoch rückten die Aufbauer an: Auf dem Markt werden die Tribünen errichtet.

Marc Ingel (2), Georg Salzburg, Bild 1 von 3

„Loriot lebt“: Die Fackel des Schützenlust-Zugs Flaschenzug“.

Neuss. Am Freitag die Kirmeseröffnung, am Samstag die entscheidenden Böllerschüsse: Schützenfest steht unwiderruflich vor der Neusser Tür. Die letzten Vorbereitungen sind überall sichtbar.

Auf dem Kirmesplatz werden die großen Fahrgeschäfte zusammengebaut, ab Donnerstag ist die Hammer Landstraße wie am Mittwoch schon zeitweise gesperrt, damit sie sich in die Rollmopsallee verwandeln kann.

Schallmauer von 100 Großfackeln durchbrochen

In der Fackelbauhalle am Bahnhof nahmen König und Komiteemitglieder die kunstvollen Werke in Augenschein. Erstmals wird die Schallmauer von 100 Großfackeln durchbrochen. Themen sind unter anderem: „Schützenfest 2.0“, „Hier regiert nur einer Rainer und sonst keiner“ oder „Wer den Vogel runterholt, der kriegt auch den Ehrensold“. Am Samstag ab 20.45 Uhr (Start Niedertor) sind sie zu begutachten.

Nach dem Fackelbau-Richtfest am Freitagabend waren Schützenpräsident Thomas Nickel und Schützenkönig Rainer II Halm am Mittwoch Morgen in der Innenstadt: Sie weihten in der Krämerstraße eine Granitplatte ein, die auf die Bedeutung der Schützensteine in der Straße zwischen Markt und Quirinusmünster verweist. Etliche neue Schützensteine konnten vergangene Woche dort verlegt werden. Dieser Brauch wird seit 2003 gepflegt, und immer wieder werden zu Gunsten der Stiftung „Schützenmuseum“ weitere Steine gekauft und mit eingravierten Namen der Käufer eingelassen. Wer einen Stein mit seiner Namensgravur setzen lassen möchte, kann ihn in der Tourist-Info für 100 Euro kaufen. Die Innenstadtinitiative Zin spendiert jetzt einen Stein mit Namen für den, der rät oder zählt, wie viele Schützensteine auf der Krämerstraße bereits verlegt sind. Diesen Tipp kann man bis 30. August in der Tourist-Info am Büchel abgeben.

Im Rathaus und bei der Polizei, bei Hilfsorganisationen und natürlich beim Neusser Bürger-Schützenverein sind derweil die organisatorischen Vorbereitungen abgeschlossen. Seit Dienstag ist auch das Sicherheitskonzept für Wiese und Zelt genehmigt.

Kirmeseröffnung am Freitag um 17 Uhr

So kann es am Freitag mit der Kirmeseröffnung um 17 Uhr mit den Fassanstich durch Bürgermeister Herbert app auf der Hammer Landstraße losgehen. Dass die Schausteller ihre Geschäfte schon ein wenig früher öffnen, stört da niemanden.

Am Samstag dann der offizielle Schützenfestbeginn: Um 12 Uhr donnern auf dem Wendersplatz die Geschütze, es erklingt das Festgeläut, und auf der Spitze des Glockenturm von St. Quirin wird die Fahne gehisst.

Nach dem Totengedenken auf dem Markt am Ehrenmal vor dem Zeughaus um 17 Uhr starten die Tambourkorps um 17.10 Uhr vom Markt: Wenn sie gemeinsam das „Freut Euch des Lebens“ anstimmen, ist das für viele Neusser ein ganz eindringlicher Moment. Weniger gefühlvoll, sondern eher frech-fröhlich kommt dann ab 20.45 Uhr Fackelzug daher.

Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Königsparade. Ab 10.10 Uhr marschiert das Regiment auf dem Markt auf, die eigentliche Parade beginnt um 11 Uhr.

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