Bereits zum 14. Mal empfing der Rhein-Kreis Neuss das Schützenkönigspaar im Kreishaus.

Gemeinsam mit dem Königspaar, dem Edelknabenkönig und Schützenpräsidenten feierte auch der amerikanische Generalkonsul Stephen Hubler (l.).
Gemeinsam mit dem Königspaar, dem Edelknabenkönig und Schützenpräsidenten feierte auch der amerikanische Generalkonsul Stephen Hubler (l.).

Gemeinsam mit dem Königspaar, dem Edelknabenkönig und Schützenpräsidenten feierte auch der amerikanische Generalkonsul Stephen Hubler (l.).

Edelknabenkönig Raphael Ferres freute sich über einen Fußball.

Kreis, Bild 1 von 2

Gemeinsam mit dem Königspaar, dem Edelknabenkönig und Schützenpräsidenten feierte auch der amerikanische Generalkonsul Stephen Hubler (l.).

Neuss. Zu einer schönen Tradition ist der Empfang des Neusser Schützenkönigspaares am Freitagvormittag geworden. So fanden auch diesmal neben den Ehrengästen S.M. Rainer III. Reuß und Königin Andrea auch Edelknabenkönig Raphael Ferres und um die 300 Gäste aus Politik und Verwaltung den Weg ins Kreishaus. Der Gastgeber, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, zeigte sich zuversichtlich, dass die Neusser im Jahr der Fußballweltmeisterschaft „gewiss wieder eindrucksvoll unter Beweis stellen werden, dass sie Weltmeister im Schützenfest-Feiern sind“.

Petrauschke ließ sich auch, zur Freude der Anwesenden, einen Hieb auf die Düsseldorfer Nachbarn nicht entgehen: Selbst der künftige Oberbürgermeister von Düsseldorf würde im Neusser Regiment lernen können „was es heißt, auf der richtigen Rheinseite ein richtiger Schütze zu sein“.

Nachdenkliche Worte fand der Präsident des Neusser Bürger-Schützen-Vereins Thomas Nickel und erinnerte daran, dass vor genau 100 Jahren die Schützen nicht feiern konnten, seien viele von ihnen doch mit einem anderen Gewehr unterwegs an die Front gewesen.

Schützenpräsident Thomas Nickel deutete seine nächsten Ziele an

Freudig nahm Nickel, der am Donnerstag seinen 67. Geburtstag gefeiert hat, von Hans-Jürgen Petrauschke eine Torte mit seinem Konterfei entgegen und betonte – vielleicht im Hinblick auf mögliche Ambitionen als Bürgermeisterkandidat – dass er es schön fände, mit 67 Jahren noch Ziele zu haben und diese auch angehen zu können.

Neben dem Königspaar erntete auch Landratsvertreter Jürgen Steinmetz viel Aufmerksamkeit. Nachdem gerade erst bekannt wurde, dass er im nächsten Jahr Chef der IHK wird, gratulierten viele Anwesende.

Da sorgte natürlich ein Zögern in der Rede Petrauschkes, der unter anderem auch seinem Stellvertreter gelungene Festtage wünschen wollte, aber erst nach dem Bruchteil einer Sekunde auf den Namen kam, für Lacher. „Der Name Jürgen Steinmetz ging dem Landrat ja schwer über die Lippen“, kommentierte Nickel.

Es wurden aber noch mehr Geschenke überreicht. Das „bodenständige“ Königspaar freute sich über einen Rundflug über das Kreisgebiet und Edelknabenkönig Raphael Ferres über einen Fußball nebst Fußballtrikot.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer