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Ein möglicher Umzug des Kirmesplatzes wird heiß diskutiert.

Ein möglicher Umzug des Kirmesplatzes wird heiß diskutiert.

Berns

Ein möglicher Umzug des Kirmesplatzes wird heiß diskutiert.

Grevenbroich. Die Diskussion um eine mögliche Verlegung des Kirmesplatzes zum Hagelkreuz schlägt weiter hohe Wellen. In einem Statement hat jetzt der Betreiber der Facebook-Seite „Schützenplatz GV-Mitte“ zusammengefasst, welche Argumente gegen eine Verlegung des Kirmesplatzes sprechen. Der Präsident des Bürgerschützenvereins, Peter Cremerius, hatte argumentiert, dass die Kommune nicht interessiert sein könne, Kirmes- und Turnierplatz für vier Tage Schützenfest im Jahr frei zu halten und nicht für die zukünftige Stadtgestaltung zu nutzen.

Verband hat die Sorge, dass die Besucherzahlen sinken könnten

Im Statement bei Facebook heißt es nun unter anderem, der Platz der Republik stehe nicht ganzjährig leer, sondern biete kostenlose Parkplätze in der Stadtmitte. Dies sei im Interesse der Einzelhändler. Zudem drohe bei einer Umsiedlung die Gefahr, dass weniger Besucher kommen. „Am jetzigen Standort haben wir seit Jahrzehnten die Gewissheit, dass der Kirmesplatz gut besucht ist“, so das Statement. Zum Stichwort große Zentral-Kirmes warnt der Schreiber vor einem Konkurrenzkampf mit Neuss. Grevenbroich solle nicht versuchen, sich mit der Nachbarstadt zu messen. Zumal die Schausteller geäußert hätten, mit dem aktuellen Standort zufrieden zu sein.

Das bestätigen Uwe Trippen, Schausteller aus Grevenbroich, sowie Josef Kremer, Vorsitzender des Vereins reisender Schausteller Neuss-Grevenbroich. Kremer berichtet, dass es vor einigen Tagen eine Mitgliederversammlung gegeben habe, bei der auch über den Grevenbroicher Kirmesplatz gesprochen worden sei. „Die Schausteller im Rhein-Kreis Neuss wollen keinen Wechsel, sie würden gerne am angestammten Platz bleiben“, sagt er. Das habe die Mehrheit der 30 anwesenden Schausteller klar gemacht. Wenn ein Platz von angestammter Stelle nach außen verlegt werde, sei er oft nicht mehr so attraktiv. Trippen regt an eine Bürgerumfrage zu starten, denn er glaubt, „dass kaum jemand für die Verlegung ist“.

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