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Trainerduo des SCK: Wolfgang Brück (l.) und Frank Mitschkowski.

Trainerduo des SCK: Wolfgang Brück (l.) und Frank Mitschkowski.

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Trainerduo des SCK: Wolfgang Brück (l.) und Frank Mitschkowski.

Mit Zielen ist das so eine Sache. Günter Abel zum Beispiel, Trainer des in höchsten Abstiegsnöten steckenden Fußball-Oberligisten VfB Homberg, hatte nach einer ersten Serie mit lediglich zwei Siegen und drei Unentschieden, aber zwölf Niederlagen für die Rückrunde angekündigt: „Wir guter Dinge, dass wir von den ausstehenden 17 Spielen neun gewinnen können.“ Das ist zwar immer noch möglich, allerdings stehen dem Schlusslicht nach der 0:5-Pleite zum Auftakt in Velbert dafür jetzt nur noch 16 Partien zur Verfügung.

„Es gibt viele Beispiele, in denen es noch eine erfolgreiche Aufholjagd gegeben hat.“

Frank Mitschkowski, Trainer des SC Kapellen

Die gegen den ebenfalls verstärkt um den Klassenverbleib kämpfenden SC Kapellen sollte morgen im heimischen PCC-Stadion an der Rheindeichstraße also tunlichst gewonnen werden. Allerdings haben die Gäste natürlich nichts zu verschenken. Zudem lieferten sie beim deutlichen 5:0-Erfolg im Hinspiel eine tadellose Leistung ab. Weil da die oft so fragile Balance zwischen Verteidigung und Angriff stimmte, würde SCK-Trainer Frank Mitschkowski dieses Match gerne als Blaupause verwenden. „Denn ich finde, wir haben zwar auch in der Hinrunde viele Chancen kreiert, dabei aber zu oft die Defensive außer Acht gelassen und darum zu viele einfache Tore kassiert.“ Die Projektarbeit musste unter der Woche freilich ohne ihn vorangehen, lag der Polizist doch schwer erkältet zu Hause im Bett. Wie schon beim nur im Ergebnis unbefriedigenden 1:1-Unentschieden am vergangenen Sonntag gegen den SV Hönnepel-Niedermörmter wusste er sein Team jedoch bei Co-Trainer Wolfgang Brück in bester Obhut.

In Homberg ist der „Chef“ aber wieder dabei. Zwei zusätzlicher Augen und eine gehörige Portion Sachverstand können nicht schaden, schließlich erwartet Mitschkowski einen „sehr, sehr robust“ auftretenden Kontrahenten. „Da gilt es gegenzuhalten.“ Dass seine Jungs nach der missratenen Hinserie mit dem Rücken zur Wand stehen, ist natürlich auch Abel bewusst. „Das heißt aber nicht, dass wir auch schon abgestiegen sind. Es gibt viele Beispiele, in denen es noch eine erfolgreiche Aufholjagd gegeben hat.“

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