Die Arbeiten am Erweiterungsbau Parkstraße kommen zügig voran. Am Freitag, 27. Januar, soll bereits Richtfest gefeiert werden können.

Der dreigeschossige Neubau für die Gesamtschule soll zum Beginn des nächsten Schuljahres fertig sein, im Erdgeschoss wird eine Mensa eingerichtet.
Der dreigeschossige Neubau für die Gesamtschule soll zum Beginn des nächsten Schuljahres fertig sein, im Erdgeschoss wird eine Mensa eingerichtet.

Der dreigeschossige Neubau für die Gesamtschule soll zum Beginn des nächsten Schuljahres fertig sein, im Erdgeschoss wird eine Mensa eingerichtet.

Anja Tinter

Der dreigeschossige Neubau für die Gesamtschule soll zum Beginn des nächsten Schuljahres fertig sein, im Erdgeschoss wird eine Mensa eingerichtet.

Grevenbroich. Der Erweiterungsbau für die Wilhelm-von Humbold-Gesamtschule an der Parkstraße ist schon weit gediehen. „Der Rohbau wird in den nächsten beiden Wochen fertiggestellt sein, so dass wir am Freitag, 27. Januar, Richtfest feiern können“, kündigt Dirk Schwarz, Leiter des Gebäudemanagements bei der Stadt, an. „Die Betonarbeiten waren bereits vor der Frostperiode abgeschlossen.“

Die Baukosten belaufen sich insgesamt auf 4,2 Millionen Euro

Im Sommer war die achte Stufe der Gesamtschule mit mehr als 200 Kindern im Schulkomplex in der Innenstadt eingezogen – die katholische Hauptschule dort läuft bald aus. Die Klassen fünf bis sieben der Gesamtschule werden an der Hans-Sachs-Straße in Orken unterrichtet. Am neuen, zweiten Standort Parkstraße muss für die kommenden Schuljahre mehr Platz geschaffen werden. Dafür wurde ein zur Von-Werth-Straße gelegenes, altes Wohnhaus abgerissen. Dort entsteht seit Juni ein dreigeschossiges Schulgebäude mit insgesamt rund 1600 Quadratmetern Nutzfläche. Im Erdgeschoss wird eine 265 Quadratmeter große Mensa und Cafeteria mit 112 Sitzplätzen eingerichtet. „Der Raum ist aber auch für Veranstaltungen mit bis zu 500 Menschen geeignet“, erläutert Dirk Schwarz.

Darüber hinaus werden im Erweiterungsgebäude unterschiedliche Klassen- und Fachräume geschaffen – „ein Informatik- und ein Musikraum, Differenzierungsräume für Gruppenarbeit sowie sechs Unterrichtsräume“, erklärt der Gebäudemanagementleiter. Im Rahmen der Anforderungen der Inklusion wird im Haus ein rollstuhlgerechter Aufzug eingebaut, auf jeder der Etagen wird es zudem behindertengerechte Toiletten geben.

Die Baukosten belaufen sich laut Stadtverwaltung auf rund 4,2 Millionen Euro und werden hauptsächlich aus der Schulpauschale des Landes Nordrhein-Westfalen bezahlt. Nach dem Richtfest geht es in den kommenden Monaten an den Innenausbau. Unter anderem müssen die Mensa-Küche und die Fachräume eingerichtet werden. Die Fertigstellung ist für den Beginn des Schuljahrs 2017/2018 vorgesehen. „Wir müssen Gas geben, aber wir sind zuversichtlich, dass die Schule dann die neuen Räume nutzen kann“, sagt Dirk Schwarz.

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