Nachruf: Die SPD-Landtagsabgeordnete erlag am Montag ihrem Leiden.

Ulrike Apel-Haefs war seit 1981 für die SPD im Rhein-Kreis tätig.
Ulrike Apel-Haefs war seit 1981 für die SPD im Rhein-Kreis tätig.

Ulrike Apel-Haefs war seit 1981 für die SPD im Rhein-Kreis tätig.

Ulrike Apel-Haefs war seit 1981 für die SPD im Rhein-Kreis tätig.

Rhein-Kreis Neuss. Die SPD-Landtagsabgeordnete und Kreistagsfraktionsvorsitzende Ulrike Apel-Haefs ist tot. Sie starb am Montag nach langer, schwerer Krankheit im Alter von 57 Jahren.

1952 in Thüringen geboren, verbrachte Apel-Haefs ihre Kindheit und Jugend am Niederrhein. Nach der Schulzeit in Mönchengladbach studierte sie an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Universität Germanistik und Geschichte. Zuletzt lebte sie mit ihrem Ehemann in Korschenbroich.

Die Forschung war ihr Schwerpunkt im Landtag

1981 wurde Apel-Haefs Mitglied der SPD. Zunächst arbeitete sie im Orts- und Stadtverband Korschenbroich, 1989 kam sie in den Kreisvorstand. Vor zwei Jahren erhielt sie das Amt der SPD-Vorsitzenden im Rhein-Kreis. Mitglied des Kreistages war Apel-Haefs seit 1989, ein Jahr später wurde sie stellvertretende Vorsitzende. 2004 kandidierte sie für das Amt der Landrätin im Rhein-Kreis und ging aus der Wahl als stellvertretende Landrätin hervor.

Dem Landtag gehörte sie erstmals von Juli 1999 bis Juni 2000 an. Im Juni 2005 wurde Apel-Haefs erneut über die SPD-Landesliste in das Parlament gewählt. Ihre besondere Aufmerksamkeit im Landtag habe stets der Forschung und der Wissenschaft gegolten, sagte SPD-Fraktionschefin Hannelore Kraft. Apel-Haefs war Mitglied des Hauptausschusses für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie.

Im April des vergangenen Jahres wählte die SPD sie in den Landesvorstand. Bis zuletzt war sie außerdem Fraktionsvorsitzende und stellvertretende Landrätin der SPD im Rhein-Kreis.

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