Smart-Energy: Etwa 80 Aussteller präsentieren sich Ende Februar auf der Energiemesse.

Auch im vorigen Jahr war die Smart-Energy-Messe gut besucht.
Auch im vorigen Jahr war die Smart-Energy-Messe gut besucht.

Auch im vorigen Jahr war die Smart-Energy-Messe gut besucht.

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Auch im vorigen Jahr war die Smart-Energy-Messe gut besucht.

Rhein-Kreis Neuss. Smart-Energy - die Messe rund um das Thema Energie und energetische Gebäudesanierung - geht am Samstag, 27.Februar, und Sonntag, 28. Februar, in der Stadthalle in ihre vierte Auflage. Und auch diesmal erwartet die Kreishandwerkerschaft als Initiator der nach eigenen Angaben größten Energiemesse am Niederrhein wieder ein reges Interesse.

Alte Gebäude verbrauchen dreimal mehr Energie als neue Häuser

"Immer mehr Menschen erkennen, dass die energetische Sanierung ihrer Häuser und Wohnungen mittel- und langfristig zu den sinnvollsten Investitionen überhaupt gehört", sagt Roland Geller, stellvertretender Kreishandwerksmeister. Genau diese Menschen sollen von der Messe profitieren. Knapp 80 Aussteller aus dem regionalen Handwerk stehen für Beratungen zur Verfügung, stellen neue Techniken vor und informieren vor Ort über ihr Angebot.

"Ein paar Stunden auf der Messe ersetzen vermutlich mehrere Tage an Lektüre und Internet-Recherche", vermutet Geller. Er weiß auch: "Rund 86 Prozent der hiesigen Wohneinheiten wurden vor 1986 fertiggestellt, zwei Drittel davon sogar vor 1987, also dem Jahr, in dem erstmals eine Wärmeschutzverordnung in Kraft trat." Sanierungsgeeignete Häuser sind also genug da, zumal alte Gebäude etwa dreimal soviel Energie verbrauchen wie Neubauten. Geller: "Durch eine energetische Gebäudesanierung kann der Verbrauch so stark verringert werden, dass ein Altbau weniger Energie als ein vergleichbares neues Haus benötigt."

Welche Möglichkeiten sich Hausbesitzern, Mietern, künftigen Bauherren und Unternehmen bieten, soll die Messe zeigen. Unter anderem kann dort eine Gas-Wärmepumpe, ein Miniheizkraftwerk oder auch das neueste Elektrofahrrad bewundert werden. Vorgestellt werden zudem intelligente Energiesparkonzepte oder Finanzierungsmöglichkeiten. So bietet Maler Michael Dworak etwa Wärmedämmung samt passender Finanzierung aus einer Hand an, Elektrotechnikmeister Frank Kucks will hingegen über intelligentes Energiesparen mithilfe der passenden Technik informieren.

Dass sich so ein Messestand nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Aussteller lohnt, belegen die Umsatzzahlen: "Man kann davon ausgehen, dass im Zuge dieser Messe ein Umsatz von sechs bis acht Millionen Euro für die Aussteller drin ist", so Projektleiter Axel Zens.

Lutz Lienenkämper, NRW-Minster für Bauen und Verkehr, wird die Messe eröffnen.

Knapp 80 Stände wird es im Innen- und Außenbereich der Messe geben, dazu sind 20Workshops geplant.

2009 kamen 3000 Interessierte, eine ähnliche Zahl wird auch dieses Jahr erwartet.

Ab 17 Jahren werden Eintrittsgebühren in Höhe von fünf Euro fällig.

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