Wahl: Neusser ist Kandidat der CDU für den Wahlkreis 109.

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Mit großer Mehrheit wurde Hermann Gröhe – hier mit dem stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Markus Leßmann (r.) – im Amt bestätigt. Gröhe wird im September im Wahlkreis 109 unter anderem gegen den SPD-Kandidaten Hubert Esser antreten.

Mit großer Mehrheit wurde Hermann Gröhe – hier mit dem stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Markus Leßmann (r.) – im Amt bestätigt. Gröhe wird im September im Wahlkreis 109 unter anderem gegen den SPD-Kandidaten Hubert Esser antreten.

Uli Engers

Mit großer Mehrheit wurde Hermann Gröhe – hier mit dem stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Markus Leßmann (r.) – im Amt bestätigt. Gröhe wird im September im Wahlkreis 109 unter anderem gegen den SPD-Kandidaten Hubert Esser antreten.

Rhein-Kreis Neuss. Nur eine Nein-Stimme bekam Hermann Gröhe bei seiner Wahl zum Kandidaten der CDU für die Bundestagswahl 2009. Die anderen 72 Wahlkreisvertreter, die zur Kandidaten-Wahl in der Kulturhalle erschienen waren, sicherten mit ihrer Stimme ihre Unterstützung für den einzigen Bewerber.

Somit ist Gröhe als Bundestagskandidat des Wahlkreises 109 Neuss I (Neuss, Grevenbroich, Dormagen, Rommerskirchen) bestimmt worden. Der Staatsminister war bei dieser Versammlung der Wahlkreisvertreter nicht der einzige Minister, denn auch der neue NRW-Verkehrsminister Lutz Lienenkämper war nach Dormagen gekommen. Ebenfalls unter den Wahlberechtigten waren die Bürgermeisterkandidaten für Grevenbroich, Dormagen und Rommerskirchen sowie Landratskandidat Hans-Jürgen Petrauschke.

Gröhe: Ideen der Europäischen Union einbringen

Der stellvertretende Kreisvorsitzende Markus Leßmann hatte die Leitung der Versammlung und Wahl übernommen. Hermann Gröhe gab einen kurzen Einblick in die politischen Grundsätze, denen er nach dem erhofften Einzug in den Bundestag folgen werde. Man müsse die Idee der europäischen Union einbringen in die Aufgaben, die auf Bundesebene gelöst werden müssen.

Mit "wirtschaftlicher Vernunft und sozialer Gerechtigkeit" gelte es den neuen Anforderungen entgegenzustehen, die sich nicht zuletzt in der Finanzkrise zeigen. Wichtiger Punkt sei für ihn in erster Linie vor Ort anzusetzen, denn das "Rückgrat der sozialen Marktwirtschaft ist der Mittelstand". Einen guten Schritt, um die Folgen der Finanzkrise abzumildern, habe die Regierung mit dem Konjunkturpaket getan, denn es unterstütze auf kommunaler Ebene Investitionen in die Bildung. An der Regelung, dass 65 Prozent des Geldes für die Kommunen für die Bildung vorgesehen ist, habe er selbst wesentlich mitgearbeitet. Das sei wichtig gewesen, um die Jugend durch eine gute Schul- und Ausbildung zu befähigen, die heute in das Konjunkturpaket investierten Gelder in Zukunft zu tragen.

Den Wahlkreisvertretern versprach er: "Ich bleibe Wahlkreisabgeordneter mit Leidenschaft, denn die Bürger haben einen Anspruch darauf, dass Politiker vor Ort ansprechbar sind." ochs

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