Am Tag der Architektur öffnen 22 Häuser im Kreis Interessierten ihre Türen.

Rhein-Kreis Neuss. Bauinteressierten und Architekturfreunden bietet der 27. und 28. Juni einen Blick auf und hinter die Fassaden von ausgewählten Objekten.

In Dormagen am Rotkäppchenweg wirkt ein Einfamilienhaus wie zwei leicht aneinander vorbeigeschobene Haushälften. In Grevenbroich steht ein individuelles Einfamilienhaus mit Pultdach an der Dinkelstraße sowie eine betreute Wohnanlage für Senioren offen, die aus dem alten Gemeindezentrum, Von-Bodelschwingh-Straße, entstanden ist. Der umweltfreundliche Neubau am Malvenweg überrascht mit vielen technischen Raffinessen wie einer Staubsaugeranlage.

In Jüchen setzt der rote Treppenhauskubus des Einfamilienhauses an der Weichselstraße einen geometrischen Akzent. In Edelstahl-Optik präsentiert sich das Ausstellungsgebäude der Firma Peter Hintzen an der Neusser Straße. In Kaarst zeigt ein Musterhaus an der Hanns-Martin-Schleyer-Straße wie mit der Holzrahmenbauweise individuelle und ökologische Ansprüche miteinander verbunden werden können. Ein historischer Bauernhof, Am Dreieck, wurde mit einem farblich abgestimmten Neubau seniorengerecht zu einem Mehrfamilienhaus umgebaut.

Der Neubau der Offenen Ganztagsschule Glehn, Schulstraße, in Korschenbroich verfügt über ein wellenförmiges begrüntes Dach, das Galerieebenen in den Gruppenräumen bildet. An der Schlossstraße verleiht Eichenfachwerk dem Wirtschaftsgebäude von Schloss Liedberg trotz seiner stattlichen Größe Transparenz und Leichtigkeit.

In Meerbusch erstrahlt an der Mörikestraße ein Reihenhaus aus dem Jahr 1929 in modernem Glanz. Ein unterschiedlich hohes Flachdach mit Solaranlagen passt den Neubau am Waldweg in seine Umgebung ein. In der Fußgängerzone Lank spiegelt sich Ursprünglichkeit in der Architektur der Rösterei Kaffeemone wider. Eine dörfliche Hofsituation ist der Entwurfsgedanke eines Neubaus in Ilverich am Brockhofweg.

Die Rostschicht des Corten-Stahls der Fassade verändert das sanierte Einfamilienhaus an der Froebelstraße in Neuss ständig. Dem Holzhaus am Niederdonker Weg liegen ländliche Bauformen zugrunde.

Das Stadthaus an der Goethestraße aus dem Jahr 1912 bietet nach der Sanierung modernen Wohnkomfort. Mit Erkern und Lichthöfen erhält das ehemalige Bankgebäude, Nievenheimer Straße, skulpturalen Charakter. Eine Fensterfassade, die sich über eine gesamte Hauswand erstreckt, lässt außergewöhnliche Ein- und Ausblicke an der Norfer Straße zu.

An der alten Ziegelei bietet ein unkonventioneller Kubus den Besitzern Platz zum Wohlfühlen. Eine weitere Etage hat das Haus aus den 50er Jahren im Niederfeld erhalten. Alt und Neu verbindet das neue Verwaltungsgebäude am Berghäuschensweg.

 

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