Eisunfall: Staatsanwaltschaft und Polizei stellen Ermittlungen nach der Bergung am Reuschenberger See ein.

Neuss. Kein Fehlverhalten bei der Rettungsaktion am Reuschenberger See: Das melden Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Kreispolizeibehörde in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Am Donnerstag vergangener Woche waren drei Kinder auf der dünnen Eisdecke des Reuschenberger Sees eingebrochen. Sie konnten in einer dramatischen Bergungsaktion unter schwierigen Bedingungen gerettet werden. Der Gesundheitszustand des Neunjährigen, der in der Uniklinik Düsseldorf versorgt wird, ist nach wie vor kritisch.

Die eng mit der Staatsanwaltschaft Düsseldorf abgestimmten Ermittlungen der Kriminalpolizei sind abgeschlossen. Die Erklärung von gestern: "Es gibt keine Anhaltspunkte für ein Fehlverhalten der am Einsatz beteiligten Organisationen."

Entgegen der Berichterstattung in einzelnen Medien habe es keine Durchsuchungen bei der Kreisleitstelle gegeben, so Staatsanwaltschaft und Polizei. Wie in solchen Fällen üblich, habe die Polizei die Einsatzprotokolle der Leitstelle zur Auswertung erhalten.

Da die Staatsanwaltschaft Düsseldorf keine strafrechtliche Relevanz bei dem Unglücksfall erkennt, wird es nun auch kein staatsanwaltliches Ermittlungsverfahren geben. Red

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