Arbeitskreis gegen Wirtschaftskrise.

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Bürgermeister Prümm hat das Konjunkturprogramm ins Leben gerufen.

Bürgermeister Prümm hat das Konjunkturprogramm ins Leben gerufen.

Bürgermeister Prümm hat das Konjunkturprogramm ins Leben gerufen.

Grevenbroich. Die Finanz- und Wirtschaftskrise wird wohl auch vor der lokalen Wirtschaft nicht Halt machen. Bürgermeister Axel Prümm befürchtet, dass in Grevenbroich im Laufe des Jahres viele Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen oder wegfallen könnten. "Mein Hauptaugenmerk wird 2009 darauf liegen, den Grevenbroicher Bürgern zu Arbeit zu verhelfen und die vorhandenen Arbeitsplätze zu sichern", sagt er.

Auch die Bürgermeisterkandidaten sollen mitentscheiden

Auf Bundes- und Landesebene wird derzeit über Konjunkturpakete verhandelt. Dabei geht es um Summen in Höhe von mehrstelligen Milliardenbeträgen. Prümm hat jetzt den Kommunalen Pakt für Arbeit, ein Konjunkturprogramm für Grevenbroich, ins Leben gerufen. Vertreter der lokalen Wirtschaft, der Arbeitnehmer und der Politik sollen daran teilnehmen. Der Stadtchef hat daher zu ersten Beratungen am 16. Januar ins Haus Hartmann eingeladen.

Dabei sind unter anderem die Wirtschaftsförderung Grevenbroich, die Wirtschaftsvereinigung Grevenbroich, Rommeskirchen und Jüchen, die Vereinigung Junger Unternehmer, Vertreter des Einzelhandelsverbandes und der IHK, der Arge, Betriebsräte der größten Grevenbroicher Unternehmen, Vertreter der Gewerkschaft Verdi und des DGB sowie die Leiter der größten Grevenbroicher Unternehmen.

Alle Beteiligten sollen, so Prümm, Konzepte erarbeiten, um die bedrohten Arbeitsplätze in Grevenbroich zu erhalten und zu sichern. Das Konjunkturprogramm könne aufgrund der derzeitigen Finanzlage jedoch nicht wie auf Bundes- und Landesebene mit finanziellen Mitteln gestützt werden. Der Bürgermeister hofft deshalb auf neue Ideen und Kreativität der Teilnehmer.

Die Maßnahmen, die für das Projekt beschlossen werden, sollen auch nach Prümms Amtszeit am 20. Oktober 2009 fortgeführt, angewandt und weiterentwickelt werden. Deshalb sollen auch die derzeitigen Bürgermeisterkandidaten mit in die Entscheidungen eingebunden werden. Red

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