Der Geschäftsbetrieb des Zubehörhändlers stabilisiert sich.

Jüchen. Der Geschäftsbetrieb des insolventen Motorradbekleidungs- und Zubehörhändlers Polo hat sich nach Angaben des vorläufigen Insolvenzverwalters Horst Piepenburg stabilisiert. Nach intensiven Gesprächen mit den wichtigsten Lieferanten, Spediteuren und Dienstleistern sei es gemeinsam mit der Geschäftsführung gelungen, die bestehenden Geschäftsbeziehungen nach der Insolvenzantragstellung fortzuführen. Derzeit werden die Sanierungspotenziale im Detail untersucht.

Das Unternehmen konnte für rentable Filialen die Januarmieten zahlen. Über die Insolvenzgeldvorfinanzierung wurden den etwa 800 Mitarbeitern die November- und Dezembergehälter gezahlt. Für Januar werde diese Zahlung bei den Mitarbeitern pünktlich eingehen, sagt Piepenburg. Mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens wird am 1. Februar gerechnet. Piepenburg ist zuversichtlich, dass über die Insolvenzeröffnung hinaus insbesondere die Warenversorgung sichergestellt werden kann. Anlass für diese Zuversicht ist die Zusage der Polo-Hausbanken, einen Massekredit von 9 Millionen Euro zu gewähren. Red

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