Einige Kübel sind marode, teils hat sich die Verkehrsführung geändert.

Einige Kübel sind marode, teils hat sich die Verkehrsführung geändert.
Um Autofahrer dazu zu bringen, in engen Straßen das Tempolimit einzuhalten, wurden an vielen Orten Pflanzkübel aufgestellt.

Um Autofahrer dazu zu bringen, in engen Straßen das Tempolimit einzuhalten, wurden an vielen Orten Pflanzkübel aufgestellt.

csk

Um Autofahrer dazu zu bringen, in engen Straßen das Tempolimit einzuhalten, wurden an vielen Orten Pflanzkübel aufgestellt.

Kaarst. Im Hauptausschuss wurde diskutiert, wie man mit dem Thema „Kennzeichnung von Tempo-30-Zonen“ umgeht – oder vielmehr mit den Pflanzkübeln, die diese Zonen in einigen Straßen markieren. Anlass war ein Bürgerantrag zur Entfernung von zwei Pflanzkübeln, der bereits am 4. August 2017 bei der Stadt eingegangen war. Auch die SPD hatte vergangenes Jahr dazu Thema einen Antrag eingebracht.

Der betroffene Bürger schildert das Problem, dass ein Kübel, der an der Straße Im Kamp steht, den Verkehr stark behindere. Der zweite steht an der Einbiegung Waldstraße zur Antoniusstraße und führe in Stoßzeiten zu Stau auf der Antoniusstraße. Die SPD hatte beantragt, eine Liste darüber zu erstellen, wo sich noch Kübel befinden und zu prüfen, welche aus verkehrstechnischen Gründen noch notwendig sind. Gleichzeitig sollten Alternativen geprüft werden. Die SPD wies darauf hin, dass die Kübel einst als Provisorien gedacht waren. Mittlerweile habe sich die Verkehrsführung geändert, zudem seien einige der Kübel marode.

„Die Kübel stehen an den unterschiedlichsten Stellen und es gibt unterschiedlichste Verkehrssituation“, sagte Palmen. An der Waldstraße und Im Kamp seien die Kübel keineswegs nötig. Palmen glaubt auch, dass man keine Referenzstraßen anführen könne, um das Problem zu lösen. „Ich kann nicht verstehen, was die Römerstraße mit beispielsweise der Sonnenstraße zu tun haben soll.“ Nur in der Einzelbetrachtung könnten Entscheidungen getroffen werden.

„Wo sie überflüssig sind, braucht man sich keine Gedanken zu machen, da nimmt man sie weg.“

Anja Rüdiger, UWG

Anja Rüdiger (UWG) befürwortet die Betrachtung als Ganzes, meint aber, die Kübel Im Kamp und Waldstraße hätten mit der Gesamtbetrachtung nichts zu tun. „In diesem Bereich sind diese Teile völlig überflüssig. Und da, wo sie überflüssig sind, braucht man sich keine Gedanken zu machen, da nimmt man sie weg.“ Die Grünen finden es schwierig, jeden Fall einzeln zu betrachten und sprechen sich für eine gesamte Betrachtung aus. Claudia Köppe wollte wissen, wann mit einer Entscheidung zu rechnen ist. Die Technische Beigeordnete, Sigrid Burkhart, sagte, dass eine Entscheidung zeitnah getroffen werden müsse, schon aus dem Grund, dass die Birkhofstraße – ebenfalls verkehrsberuhigt – in den kommenden zwei Jahren zur Bebauung gestaltet werden müsse. Der HWA hat am Ende dem Vorschlag der Verwaltung zugestimmt.

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