Vorst. Die Schlüsselgewalt über den neuen Sportpark Vorst liegt bei den Sportfreunden und dem Georg-Büchner-Gymnasium. Allen übrigen ist der Zugang zum neuen Kunstrasen-Fußballplatz und zu den Leichtathletikanlagen nicht wie in der Vergangenheit uneingeschränkt möglich. Dies sei der speziellen Gestaltung des Platzes geschuldet, heißt es. „Das zieht eine gewisse Vorsicht in der Nutzung nach sich“, erklärte der Erste Beigeordnete Sebastian Semmler jetzt im Jugendhilfeausschuss (JHA).

Die neue Sportanlage hat etwa 1,4 Millionen Euro gekostet

Da die vorherrschende Situation auch Kinder und Jugendliche betrifft, erteilte der JHA jetzt den Auftrag an die Verwaltung, einen jederzeit geeigneten und zugänglichen Platz zum Bolzen und Basketballspielen zu finden. Darüber hinaus müsse für die Jogger eine Lösung gefunden werden, sagte Antje Grüneberg (Grüne) ergänzend zum gemeinsamen Antrag des Fünferbündnisses. Die Stadt Kaarst hat in die Umgestaltung mit Anlage eines Kunstrasenplatzes, einer neuen Laufbahn und mit Basketballkörben sowie eines neuen Minispielfelds auf dem Gelände des GBG knapp 1,4 Millionen Euro investiert. Da stelle sich die Frage der Relation, so Marcel Finger (CDU), wenn die Anlagen hauptsächlich nur von Mitgliedern eines Vereins genutzt werden könne.

Nach einstimmigem Beschluss des Antrags wird die Stadt zeitnahe Gespräche mit Schule und den Sportfreunden Vorst aufnehmen, um die genauen Nutzungszeiten der Anlagen zu ermitteln. Dabei sei für die ungenutzten Zeiten zu klären, inwieweit zusätzlicher Bedarf zum Fußballspielen besteht und wie dieser mit Alternativflächen gedeckt werden könne. Der Erste Beigeordnete Semmler warnte vor dem finanziellen Aufwand. Gewisse Voraussetzungen würde das Gelände des Georg-Büchner-Gymnasiums bereits bieten: Es gibt eine große Wiese, die mit zusätzlichen Toren zum Bolzen geeignet wäre.

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