Naturschützer haben Schilder an den beiden Obstwiesen aufgestellt.

Naturschützer haben Schilder an den beiden Obstwiesen aufgestellt.
Wolfgang Tylus und Rolf Wörhoff (v. l.) von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erklären die Vorteile der Hinweisschilder an den Patenobstwiesen am Geopark und dem Holzweg.

Wolfgang Tylus und Rolf Wörhoff (v. l.) von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erklären die Vorteile der Hinweisschilder an den Patenobstwiesen am Geopark und dem Holzweg.

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Wolfgang Tylus und Rolf Wörhoff (v. l.) von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald erklären die Vorteile der Hinweisschilder an den Patenobstwiesen am Geopark und dem Holzweg.

Dormagen. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Dormagen wird nicht müde, Menschen die Natur näher zu bringen. Den jüngsten Beitrag dazu leisteten die Ehrenamtler am Geopark im Tannenbusch und am Holzweg. Dort befinden sich Patenobstwiesen, und die Helfer aus der Schutzgemeinschaft haben an beiden Stellen große Tafeln aufgestellt, die der Orientierung dienen. Jeder Pate kann damit „seinen“ Baum einfacher finden und nachschauen, was aus dem Setzling geworden ist. Dabei helfen ein Lageplan, Baumnummern, Baumart und Daten des Patenbaumes weiter.

Ein Besuch ist vor allem bei denjenigen Bäumen spannend, die schon lange am Geopark oder Holzweg stehen. Die ersten Bäume nämlich sind in diesem Jahr schon volljährig: „Sie wurden 2000 auf der Obstwiese am Geopark gepflanzt“, erinnern Rolf Wörhoff und Heinz Jürgen Träger von der SDW. Ein Pflegeteam der Schutzgemeinschaft sorgt ehrenamtlich für die Weiterentwicklung dieser Obstwiese durch Baumschnitt, Stammschutz, Wurzelschutz, Nachpflanzungen, Bewässerung, Vogelschutz und Nistkastenpflege. Die Pflege der Wiesenflächen übernimmt ein Landwirt, den die SDW beauftragt hat.

Die Naturfreunde kümmern sich auch um Fledermäuse und Bienen

Außer den Orientierungstafeln haben die Naturfreunde Nistkästen für Fledermäuse aufgehängt, Ausbesserungen an der „Bienenherberge“ erledigt und dort ebenfalls eine neue Informationstafel angebracht. Auch die Holzbänke des sogenannten Grünen Klassenzimmers, von denen Besucher die Pflanzen- und Tierwelt der Obstwiese beobachten können, sind von den Ehrenamtlern in Schuss gebracht worden – sie haben sie frisch angestrichen.

Für die regelmäßig anfallenden Pflegearbeiten und für weitere geplante Projekte wie zum Beispiel die „Saftgewinnung nach der Obsternte“ und das „Anlegen einer Wildblumenwiese“ im Bereich der Obstwiese werden seitens der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald zusätzliche Helfer gesucht, die sich dem SDW-Pflegeteam anschließen möchten. Interessenten können sich telefonisch bei Rolf Wörhoff unter 02133/90015 melden, um Auskünfte zu erhalten. ssc

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