Wilhelm Werhahn tritt zum Sommer zurück. In einem Brief nennt er nur vage Gründe für seinen Entschluss.

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Wilhelm Werhahn. Präsident der IHK Mittlerer Niederrhein, im Interview im März dieses Jahres.

Wilhelm Werhahn. Präsident der IHK Mittlerer Niederrhein, im Interview im März dieses Jahres.

Uli Engers

Wilhelm Werhahn. Präsident der IHK Mittlerer Niederrhein, im Interview im März dieses Jahres.

Neuss. Das nennt man eine überraschende Nachricht: Wilhelm Werhahn (70), Präsident der Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, hat gestern seinen vorzeitigen Rückzug aus diesem Amt angekündigt. Bereits zum Sommer will sich der Neusser zurückziehen. Der Zeitpunkt fällt in die Mitte der Wahlperiode.

In einem Schreiben hat Werhahn, der seit sieben Jahren der IHK vorsteht, gestern die Mitglieder der Vollversammlung informiert. Er habe das Amt für die Selbstverwaltung der Wirtschaft gerne und mit innerer Überzeugung ausgeübt. Präsidium, Vollversammlung und Geschäftsführung hätten dank der gemeinsamen Arbeit einiges bewegt.

Zu seinen Gründen bleibt Wilhelm Werhahn äußerst vage. Wörtlich heißt es nur: "Zeiten des Umbruchs und starker wirtschaftlicher Veränderungen sollten auch mit dem Wechsel im Amt des Präsidenten einhergehen."

"Satzung und guter Brauch", so Werhahn, sprächen dafür, den nächsten Präsidenten aus dem Kreis der Mönchengladbacher Vollversammlungsmitglieder zu suchen.

Die Neuwahl steht in der Vollversammlung am 25.Juni an. Dann könnte Rolf A. Königs, Geschäftsführer der Aunde-Gruppe in Mönchengladbach und Präsident von Borussia Mönchengladbach, ein aussichtsreicher Kandidat sein.

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