Am Montag unterzeichnete der Tauchverein Pulchra-Amphora den Vertrag mit der Stadt.

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Auch Poseidon (Henry Köllner) ist bei der Vetragsunterzeichnung dabei. Hinten: (v.l.) Bürgermeister Herbert Napp, Ulrich Ziegler, Thorsten Drescher.

Auch Poseidon (Henry Köllner) ist bei der Vetragsunterzeichnung dabei. Hinten: (v.l.) Bürgermeister Herbert Napp, Ulrich Ziegler, Thorsten Drescher.

Engers

Auch Poseidon (Henry Köllner) ist bei der Vetragsunterzeichnung dabei. Hinten: (v.l.) Bürgermeister Herbert Napp, Ulrich Ziegler, Thorsten Drescher.

Neuss. Rund 25 Jahre existieren bereits Pläne über ein multifunktionales Wassersportzentrum, in dem Surfer, Ruderer, Taucher oder Langstreckenschwimmer gleichermaßen willkommen sind. Gestern sind die Neusser Wassersportfreunde ihrem Ziel näher gerückt:

Bei sommerlicher Hitze unterschrieben der Vorsitzende des Neusser Tauchvereins Pulchra-Amphora, Ulrich Ziegler, Schatzmeister Thorsten Drescher, sowie Bürgermeister Herbert Napp und Sportsamtleiter Friedhelm Thissen, den Pachtvertrag zwischen Verein und der Stadt Neuss auf dem Gelände des Sandhofsees. "Nächsten April werden die Boote ins Wasser gelassen, da werden wir so gut wie fertig sein", verspricht Ziegler.

Hauptaufgabe des neuen Zentrums soll die Jugendausbildung werden. Auch Schulen hätten bereits ihr Interesse bekundet, so Ziegler. Der Verein Pulchra-Amphora ist der erste Vertragspartner mit der Stadt.

In den kommenden drei Monaten muss der Tauchverein dann mit weiteren fünf Wassersportvereinen Nutzungsverträge abschließen. "Erst dann tritt der Pachtvertrag in Kraft", erklärt Ziegler. Parallel will Pulchra Amphora aber schon mit den Anträgen für die Baugenehmigung beginnen.

Auf sechzig Jahre ist der Vertrag zwischen Verein und Stadt ausgerichtet. Die restlichen Vereine werden sich für etwa 15 bis 20 Jahre in Unterverträgen verpflichten müssen. "Wir haben jetzt unternehmerische Verantwortung", so Ziegler. Die Kosten für die geplanten Baumaßnahmenn teilen sich die Stadt und die Vereine.

Geplant sind neben einem Vereins- und Veranstaltungshaus, eine Slip- und Steganlage sowie eine Bootshalle, die Tauchern und Ruderern, Kanuten oder Seglern ein neues Domizil bieten sollen.

Auch wird die Stadt die Hälfte der Betriebskosten, etwa 20.000 Euro, übernehmen. "Für den Rest sind wir zuständig." Wie das Geld zusammen kommt? Da gebe es viele Ideen, "sonst ständen wir nicht hier". Neben dem Wassersport sind Zeltlager, Ferienveranstaltungen, Triathlon, Musikveranstaltungen und vieles mehr geplant.

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