In der Etienne-Klinik stehen ab Freitag bis Ende 2010 viele Neuerungen an.

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Ab Freitag steht bis zum voraussichtlichen Bauabschluss im Dezember 2010 ein provisorischer Haupteingang zur Verfügung.

Ab Freitag steht bis zum voraussichtlichen Bauabschluss im Dezember 2010 ein provisorischer Haupteingang zur Verfügung.

Uli Engers

Ab Freitag steht bis zum voraussichtlichen Bauabschluss im Dezember 2010 ein provisorischer Haupteingang zur Verfügung.

Neuss. Die Bagger rücken am Freitag an. Dann beginnen die Bauarbeiten am und im Johanna-Etienne-Krankenhaus. Bis Ende 2010 entsteht ein neuer Empfangstrakt, außerdem werden die Stationen teilweise umgestaltet.

"Die Klinik gibt es seit 1968. Seitdem wurde nichts getan, von der Erweiterung der Zentralambulanz und Radiologie 1997, Ärztehaus und der Intensivstation 2001 abgesehen. Es gibt einiges zu tun", erklärt Markus Richter, Geschäftsführer der St.Augustinus-Kliniken, das 22,5 Millionen-Euro-Projekt.

Der Klinikalltag soll nicht beeinträchtigt werden

Zunächst wird eine neue Eingangshalle vor dem Haus errichtet. "Bislang hatten wir separate Zugänge zur Notfallambulanz und zum stationären Bereich", sagt Richter. Für die Zeit der Baumaßnahmen steht ein provisorischer Haupteingang nahe der Rettungswageneinfahrt zur Verfügung. Ab Freitag weisen Schilder auf dem Klinikgelände darauf hin.

Auf den Stationen der Klinik werden außerdem Zimmer für zusätzliche Betten geschaffen. Im Erdgeschoss wird die Aufnahmestation ausgebaut und mit einem Isolierbereich für Infektionen sowie einer Hilfsintensivstation ausgestattet. Sie dient Patienten, deren Vitalfunktionen intensiv beobachtet werden müssen. Die internistische Abteilung im ersten Geschoss erhält neue Untersuchungsräume. Zudem wird es neue Patientenzimmer mit elf Betten geben.

Im zweiten Obergeschoss wird ein sechster Operationssaal gebaut. Außerdem wird die Tagesklinik in diese Etage verlegt. Die orthopädische Abteilung zieht ebenfalls auf die zweite Etage um. Dadurch stehen für die Patienten elf Betten mehr zur Verfügung.

Im vierten Obergeschoss entsteht eine neue Neurologiestation mit 50 Betten. Dazu wird ein Teil zur Komfortstation für Wahlleistungspatienten umgestaltet.

Nachteile für Patienten werde es während der Bauarbeiten nicht geben, verspricht Markus Richter: "Der Umbau auf den Stationen wird kaum Lärm verursachen oder den Betrieb beeinflussen." Notfalls könnten jedoch Behandlungs- und Patientenzimmer kurzfristig auf die Fertigbaustation im Park verlegt werden. Zurzeit befindet sich dort noch die Aufnahmestation.

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