Neben der Skihalle entsteht ein neuer Klettergarten.

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Der Kletterpark neben der Skihalle soll nach seiner Fertigstellung der größte freistehende Hochseilgarten in Deutschland sein.

Der Kletterpark neben der Skihalle soll nach seiner Fertigstellung der größte freistehende Hochseilgarten in Deutschland sein.

UE

Der Kletterpark neben der Skihalle soll nach seiner Fertigstellung der größte freistehende Hochseilgarten in Deutschland sein.

Neuss. Man kann sich schlängeln oder hangeln, wippen, balancieren, rollen und springen: Neben der Skihalle Neuss geht es ab diesem Frühsommer hoch hinaus in den niederrheinischen Himmel, dort entsteht derzeit ein moderner Klettergarten.

Kritik gegen das geplante Festzelt und die Aktionen darin

Der "Kletterpark Neuss" mit insgesamt 8000 Quadratmetern soll nach seiner Fertigstellung der größe freistehende Hochseilgarten in ganz Deutschland sein - und doch nur Teil einer umfassenden Erweiterung der Skihalle. Denn ein Festzelt-Bereich sowie ein neues, sechsstöckiges Vier-Sterne-Hotel und eine Ausweitung der Halle selbst sollen in Zukunft noch mehr Besucher nach Grefrath locken.

"Wir gehen davon aus, dass wir den Termin der Klettergarten-Eröffnung am 1.Mai halten können", sagt Bianca Kita von der Skihalle. Die Vorzeichen dazu sehen nicht schlecht aus. Schon ragen mehrere tragende Stelen zwischen Parkplatz und Kreisstraße in die Höhe, Drahtseile sind zwischen ihnen verspannt.

Auf den 68 verschiedenen Kletterstationen mit vier Schwierigkeitsstufen soll es zwischen vier und 14 Metern in die Höhe gehen. Ein spezieller Kinderparcours für Besucher ab sechs Jahren ist geplant außerdem ein Team-Parcours für Vereine.

Die Politik hat inzwischen den umfassenden Baumaßnahmen an der Skihalle zugestimmt und somit auch den Weg frei gemacht für den Hotelbau. Mit diesem soll bereits in der zweiten Jahreshälfte begonnen werden. Projektleiter Hans-Otto von der Heide rechnet mit einer Bauzeit von etwa 14 Monaten.

Das Hotel inklusive eines Wellnessbereichs soll separat von der Kreisstraße aus anfahrbar sein, dazu sind eine Zufahrtstraße sowie ein weiterer Parkplatz für 108 Autos vorgesehen. In die Kritik geraten ist das geplante Festzelt. Damit sich dieses Projekt rentiert, muss eine hohe Auslastung erreicht werden. Geplant sind 20Veranstaltungen von jeweils bis zu fünf Tagen. In den entsprechenden Ausschüssen stieß dieses Vorhaben bereits auf herbe Kritik.

Projektmanager von der Heide hat deswegen auch schon vorgeschlagen, in einer neuen Vorlage die Zahl der Sonderveranstaltungen zu halbieren.

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