Programm bei Deutschlands größtem Jugendturnier wird reduziert.

2007 spielte Max Holst noch selbst beim Quirinus Cup.
2007 spielte Max Holst noch selbst beim Quirinus Cup.

2007 spielte Max Holst noch selbst beim Quirinus Cup.

Ingel

2007 spielte Max Holst noch selbst beim Quirinus Cup.

Neuss. Der Quirinus Cup stößt an seine Grenzen. Zwar hat sich der Umzug von der Stadion- in die Hammfeldhalle am Finaltag aufgrund des angenehmeren Ambientes rund um die Sportstätte bewährt, "der organisatorische Aufwand ist aber einfach nicht mehr zu stemmen", sagt Wolfgang Berger, 1.Vorsitzender beim ausrichtenden Verein Neusser HV.

Daher wird das Programm bei der 27. Auflage des größten deutschen Jugend-Handballturniers in diesem Jahr leicht abgespeckt: 190 statt wie im Vorjahr 220 Mannschaften aus rund 20 Ländern ermitteln an Pfingsten von Freitag bis Sonntag ihre Sieger von der E- bis zur A-Jugend in 13 Hallen in Neuss, Dormagen, Grevenbroich und Düsseldorf.

Auch die Finanzkrise ist an dem Turnier nicht spurlos vorübergezogen. Sponsoren wie Asics haben ihr Engagement zurückgefahren, Mannschaften aus Rumänien oder Ungarn mussten absagen, da sie die weite Anreise nicht bezahlen konnten.

Dennoch kann sich das international besetzte Teilnehmerfeld im Jahr 2009 wieder sehen lassen. Das weiß auch ein Talent wie Max Holst zu schätzen, der als A- und B-Junior selbst noch in der Stadionhalle mit dem TSV Bayer Dormagen im Finale stand und inzwischen sogar Bundesliga-Luft schnuppern darf: "Sich mit osteuropäischen Teams wie Celje oder Prag zu messen, prägt einen Jugendlichen und bringt ihn weiter, da man dort ein körperbetontes und technisch anspruchsvolles Spiel bevorzugt."

Organisationschef Wolfgang Spangenberger weiß jedenfalls, was für ein riesiger Arbeitsaufwand auf ihn und sein Team in diesem Jahr wieder zukommt - zumal die Sicherheitsauflagen für die Hammfeldhalle noch einmal erhöht wurden: "Wir müssen allein vier Ordnungskräfte bezahlen, die in der Halle dafür zuständig sind, die Fluchtwege freizuhalten."

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