Investition: Für 22,2 Millionen Euro entsteht ein vierstöckiger Neubau mit direkter Anbindung ans Haupthaus.

Am Lukaskrankenhaus werden 22 Millionen Euro in den Neubau der Kinderklinik investiert.
Am Lukaskrankenhaus werden 22 Millionen Euro in den Neubau der Kinderklinik investiert.

Am Lukaskrankenhaus werden 22 Millionen Euro in den Neubau der Kinderklinik investiert.

Am Lukaskrankenhaus werden 22 Millionen Euro in den Neubau der Kinderklinik investiert.

Neuss. Nach langen Jahren der Überlegungen und Planungen sowie diversen Unterstützungsaktionen ist es nun beschlossen: Das Lukaskrankenhaus erhält eine neue Kinder- und Jugendklinik.

Der Verwaltungsrat der rein städtischen GmbH hat dem Projekt jetzt zugestimmt. Ab Oktober nächsten Jahres wird gebaut. Im Mai 2012 soll dann der vierstöckige Neubau stehen, in dem auch HNO-Klinik samt neuer Operationssäle sowie Dialyse und eine zusätzliche interdisziplinäre Wahlleistungsstation untergebracht sein werden. Die Kosten von 22,2 Millionen Euro tragen das Lukaskrankenhaus und das Land über die pauschale Förderung von einer Million Euro pro Jahr.

Die Klinik für Kinder und Jugendliche des Lukaskrankenhauses besteht seit 1962. Seit 1966 sind die allgemeinpädiatrischen Stationen und die Aufnahme in einem sechsstöckigen Gebäude auf dem Gelände an der Preußenstraße untergebracht. Intensivstation sowie die Früh- und Neugeborenenstation sind vor sieben Jahren ins Haupthaus umgezogen.

3500 Kinder und Jugendliche werden pro Jahr behandelt

Die Klinik ist die einzige pädiatrische Akutklinik des Rhein-Kreises Neuss; hier werden pro Jahr etwa 3500 Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren stationär behandelt.

Durch den Neubau entsteht eine direkte Anbindung der beiden bisher räumlich getrennten Kliniken an das Haupthaus, so dass sich dann alle Kliniken des Lukaskrankenhauses in räumlicher Nähe befinden.

Ein Projekt "mit hohem emotionalen Anteil" nennt Krankenhaus-Geschäftsführer Sigurd Rüsken den Neubau: Eine Kinderklinik neu zu bauen, ist ja wohl das Schönste, das man umsetzen kann." Was mit dem alten Haus geschieht, ist noch offen. Abgerissen werde es aber keinesfalls, so Rüsken: "Wir planen dort medizinische Aktivitäten. Auf jeden Fall etwas, das zu uns passt."

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