Neusser Kulturfächer: Börse von Projekten im Rheinischen Landestheater in fünfter Auflage.

Lea und der Schülerinnen-Chor des Gymnasiums Norf präsentierten sich beim Kulturfächer.
Lea und der Schülerinnen-Chor des Gymnasiums Norf präsentierten sich beim Kulturfächer.

Lea und der Schülerinnen-Chor des Gymnasiums Norf präsentierten sich beim Kulturfächer.

Uli Engers

Lea und der Schülerinnen-Chor des Gymnasiums Norf präsentierten sich beim Kulturfächer.

Neuss. Was die Museumsinsel Hombroich, die Albert-Schweizer-Grundschule, das Theater am Schlachthof und die Deutsche Kammerakademie gemein haben? Und noch zahlreiche andere Beteiligte an diesem Nachmittag im Rheinischen Landestheater?

Sie alle eint das Interesse an Kultur, kulturellen Projekten und Aktionen. Mit dem Neusser Kulturfächer zeigte die Stadt gestern Nachmittag wieder einmal eindrucksvoll, wie Verzahnung von Schule und Kultur in Neuss funktioniert.

Der "Fächer" aber dient nicht der Selbstdarstellung, sondern praktischer Nutzung. Die Macher aus Theater Museen und anderen Kultureinrichtungen, dazu Kulturpädagogen, trafen auf Lehrer (und Schüler), denen es um konkrete Projektarbeit ging. Und auch Kulturscouts waren aktiv, Schüler, die sich an ihren Schulen um die Informationen von Kulturangeboten kümmern und Ansprechpartner sind.

Acht Projekte im Theater am Schlachthof

Eine Börse der besonderen Art, eine Messe möglicher Kulturprojekte ist dieser Kulturfächer, der in den fünf Jahren seines Bestehens immer größer geworden ist.

Da lassen sich längst Beispiele nennen, die so manches Mal per Landesförderung unterstützt werden. Gleich acht Schulprojekte laufen gerade beim Theater am Schlachthof. So proben die Theaterleute um Reinhard Mlotek gerade mit Schülern der Grundschule St. Martinus eine Improvisation von Astrid Lindgrens "Villa Löwenherz", ein Stück über Kinder und den Tod.

Und an der Schule am Nordpark wird emsig an "Tim Taler" gearbeitet. Alle Schulen zeigen ihr Werk zum Abschluss im Juni einmal auf "richtiger" Bühne im Tas.

Gestern präsentierten sich auch Schüler selbst: Ein Chor in Schülerinnen-Eigenregie des Gymnasiums Norf und Kinder der 3b der Albert-Schweizer-Grundschule mit einer Fußball-Performance überzeugten als Kulturschaffende.

"Es geht hier um das Zusammenbringen der Akteure, die mit Schule, Kultur und Bildung zu tun haben", fasste es Kulturdezernentin Christiane Zangs zusammen. Das hat wieder einmal funktioniert.

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