Im Planungsausschuss wurde am Mittwoch das Verfahren für Pläne vom Hafenkopf bis zu dem alten Werhahn-Holzlager eingeleitet.

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Vom Hafenkopf bis zum UCI-Kino wird sich eine Hafenpromenade erstrecken.

Vom Hafenkopf bis zum UCI-Kino wird sich eine Hafenpromenade erstrecken.

Marc Ingel

Vom Hafenkopf bis zum UCI-Kino wird sich eine Hafenpromenade erstrecken.

Neuss. Ein ganz großes Projekt der Stadtentwicklung hat der Planungsausschuss am Mittwoch auf den Weg gebracht. Der seit Jahren bemühte Slogan, die Innenstadt müsse näher an den Hafen rücken, kann nun umgesetzt werden.

Es ist eine ebenso konfliktreiche wie attraktive Nahtstelle: am Hafenbecken1 stößt die Innenstadt an den Hafen, Wohnen an Industrie, künftiges Promenieren entlang der Mole an künftige Nutzung des Case-Geländes durch den Stahlriesen Arcelor Mittal.

So soll dieser Bereich wesentlich attraktiver u werden, ohne dass die gewerbliche und industrielle Nutzung des Hafens beeinträchtigt wird. Die Ideen sind seit Jahren in der Diskussion, nun werden die planerischen Voraussetzungen geschaffen.

Hochwertiges Wohnen im alten Holzlager

Ein Punkt ist die ansprechende Gestaltung des Hafenkopfs an der Hammer Landstraße/ Batteriestraße zu Füßen des Hauses am Pegel und die Anlage einer Uferpromenade bis zur Cretschmarhalle. Weiter nach Süden könnte entsprechend den Plänen des Büros Prof. Coersmeier ein Bau mit spitz zulaufendem Bug entstehen.

Daran nördlich schließt sich nach diesen Überlegungen eine viergeschossige Straßenrandbebauung an. Noch weiter nördlich sollen die bis zu 30 Meter hohen Werhahnschen Lagerhäuser umgenutzt werden. Gedacht ist an "hochwertige Gewerbe- und Wohnnnutzungen in historischen Industriegebäuden mit ihrem unverwechselbarem Charme".

Vom Case-Gelände, mit einem kleinen "Uferpark" zum Wasser abgegrenzt, führt künftig eine Fußgängerbrücke in Höhe des Kinos an die neue Hafenpromenade.

Noch ist das Verfahren in einem frühen Stadium. Im Ausschuss waren sich die Politiker einig: Die Änderung des Flächenplannutzungsplans wie der Einleitungsbeschluss zum Vorhaben- und Erschließungsplan gingen einstimmig durch. Ins Detail werden die Stadtverordneten erst später gehen. Bis zur Rechtskraft des Bebauungsplans würden bis zwei Jahre vergehen, so Planungsdezernent Stefan Pfitzer.

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