Aktivitäten sind teilweise beeinträchtigt. Hafen profitiert vom gestiegenen Kohlebedarf.

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Schüttgüter bleiben derzeit im Hafen liegen.

Schüttgüter bleiben derzeit im Hafen liegen.

Uli Engers

Schüttgüter bleiben derzeit im Hafen liegen.

Neuss. Unter strahlend blauem Himmel standen am Dienstag die hafeneigenen Krananlagen weitgehend still. Der Umschlagbetrieb liegt wegen der Kälte teilweise lahm. Wie Jan Sönke Eckel, Leiter der Hafenbetriebe, erklärt, frieren die zu kleinen Hügeln aufgetürmten Schüttgüter wie Erz, Koks oder Sand-Kies fest, können von den Kranschaufeln nicht gegriffen und somit nicht umgeschlagen werden. Neue Mengen nimmt der Hafen deshalb zunächst einmal nicht an; es gibt ein Platzproblem.

Auch massive Verspätungen im Güterbahnverkehr machen den Häfen zu schaffen. Doch Eckel ordnet das Ganze ein: "Es ist sehr kalt, es gibt Probleme, aber davon bricht die Welt nicht zusammen." Alle Hafenbecken sind jedenfalls schiffbar, dafür sorgen nicht zuletzt die Strömung und die Schiffsbewegungen.

Die Eiseskälte habe für den Hafen aber auch gute Folgen, erklärt der Chef der Hafenbetriebe. So steigt der Kohlebedarf und damit auch das Umschlaggeschäft. Gleiches gilt für den Ausstoß von Reha-Gips, den die Häfen von den RWE-Kraftwerken in Grevenbroich beziehen und umschlagen. Auch dort werde in diesen Kältetagen verstärkt produziert, erklärt Jan Sönke Eckel - und die Neuss Düsseldorfer Häfen freut’s.

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