Vor April werden die Arbeiten am Pflaster im Hauptstraßenzug nicht beendet sein.

wza_1500x1000_430522.jpeg
Nichts geht zurzeit an der Oberstraße. Frühestens in der kommenden Woche werden die Arbeiten an den Gleisen weitergeführt.

Nichts geht zurzeit an der Oberstraße. Frühestens in der kommenden Woche werden die Arbeiten an den Gleisen weitergeführt.

Engers

Nichts geht zurzeit an der Oberstraße. Frühestens in der kommenden Woche werden die Arbeiten an den Gleisen weitergeführt.

Neuss. Mindestens zwei Wochen werden sich die Arbeiten im Hauptstraßenzug und an den Straßenbahngleisen in der Innenstadt durch den starken Frost der vergangenen Tage nach hinten verschieben. "Wir wollten eigentlich am 5. Januar wieder anfangen", erklärte gestern Projektleiter Johannes Steinhauer.

Jetzt müsse nicht nur oberflächlich der Schnee abtauen, sondern auch der Frost aus dem Boden ziehen. Frühestens Anfang nächster Woche werde es wohl wieder losgehen. Voraussetzung: Die Temperaturen bleiben mindestens so "mild" wie gestern.

Die Baustelle wird am Dienstag unter die Lupe genommen

Damit verzögert sich auch der Fahrplan für den Abschluss der Arbeiten. Vorgesehen war, dass Ende März alles fertig ist. Jetzt wird es voraussichtlich Mitte April. Aber diese Terminplanung kann sich heute wieder ändern. "Wir müssen auch ein paar Abläufe umstellen", erklärt Steinhauer.

Am Dienstag trifft sich der Diplom-Ingenieur der Stadtwerke mit anderen Verantwortlichen des Bauprojekts, um den Fahrplan der Arbeiten neu zu justieren. Dabei nehmen die Experten auch die Baustelle unter die Lupe, um Schäden durch den starken Schneefall und Frost auszumachen.

Gravierend teurer werde die Baumaßnahme dadurch aber nicht. Und auch nicht durch den wetterbedingten Stopp. Die Arbeiter würden nur bezahlt, wenn sie tatsächlich Hand anlegten, gezahlt werde in der Branche nach Quadratmetern. Dies gelte nur nicht für die Bauleiter und Poliere: Sie bekämen ihr Geld auch während des zweiwöchigen Stillstands der Baustelle. Dabei handele es sich exakt um fünf Kräfte.

Ebenfalls wegen des Frosts wurde der Beginn der Kanalarbeiten auf der Further Straße verschoben - voraussichtlich auf Anfang Februar. Für den Busverkehr bedeutet das: Der aktuelle Fahrplan bleibt weiterhin gültig. Die angekündigten Fahrplanänderungen zum 12. Januar entfallen bis dahin.

Durch den Kälteeinbruch werden sich nun alle Maßnahmen nach hinten verschieben - bis auf eine Ausnahme: Die Haltestelle "Franz-Heinz-Hohenschutz-Straße" in Grefrath wurde am Montag erstmals von der Buslinie 843 angefahren - wegen gestiegener Nachfrage.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer